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Anröchte: Verfolgungsfahrt endet mit Festnahme

Ein 19-jähriger Autofahrer flüchtete vor einer Kontrolle auf der A44 und verursachte mehrere Verkehrsunfälle, bevor er festgenommen wurde.

Verfolgung Skoda
Foto: Presseportal.de

Rüthen (ost)

Am Montagabend (26. Januar) versuchte ein 19-jähriger Autofahrer, einer Kontrolle auf der A44 zu entkommen. Seine Flucht endete mit einem Verkehrsunfall in Rüthen-Hemmern und seiner Festnahme danach.

Beamte des Zolls versuchten gegen 20:45 Uhr, einen Skoda Octavia mit polnischem Kennzeichen auf dem A44-Parkplatz „Lohner Klei“ anzuhalten und zu überprüfen. Der Fahrer, ein 19-jähriger Rumäne ohne festen Wohnsitz in Deutschland, folgte zunächst dem Einsatzfahrzeug in Richtung Parkplatz, beschleunigte dann jedoch das Auto erneut und floh zurück auf die Autobahn. Die Zollbeamten nahmen die Verfolgung auf und alarmierten gleichzeitig die Polizei.

An der Ausfahrt Erwitte/Anröchte verließ der Skoda die Autobahn und fuhr auf die B55 in Richtung Warstein, wo er ein anderes Auto unerlaubt überholte. Die Flucht setzte sich mit hoher Geschwindigkeit über die B516 auf die Scheringer Straße fort, wo der Skoda mit einer Leitplanke kollidierte. Der Fahrer setzte seine Fahrt durch Rüthen fort und verursachte auf der Lindenstraße einen weiteren Verkehrsunfall. Das Auto rutschte kurz vor dem Ortseingang von Hemmern von der schneebedeckten Fahrbahn in den Straßengraben, wonach der 19-Jährige ausstieg und zu Fuß wegrannte.

Die Zollbeamten und die inzwischen eingetroffenen Polizisten verfolgten seine Spuren im Schnee und fanden den Flüchtigen in der Nähe der Unfallstelle auf dem Dach eines Gartenhäuschens. Der 19-Jährige wurde daraufhin festgenommen und zur Polizeiwache in Lippstadt gebracht. Ein freiwilliger Atemalkoholtest verlief positiv. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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