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Aplerbeck: Schwerpunkteinsatz gegen Jugendkriminalität in Dortmund

Die Polizei Dortmund führte gestern einen Einsatz gegen Jugendkriminalität in Aplerbeck, Körne, Asseln und Lünen durch. Dabei wurden 83 Personen und 30 Fahrzeuge kontrolliert.

Foto: unsplash

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0712

Am gestrigen Dienstag (25. August) führte die Polizei Dortmund ab 17 Uhr einen Schwerpunkteinsatz gegen Jugendkriminalität durch. Der Fokus lag auf den Stadtteilen Aplerbeck, Körne und Asseln sowie dem Bereich Lünen.

Durch gezielte Präsenz, unter anderem an bekannten Treffpunkten, erhöht die Polizei das Sicherheitsgefühl der Bewohner in ihren Wohnvierteln. Die eingesetzten Beamten waren sowohl in Uniform als auch zivil unterwegs.

In Aplerbeck überprüften die Einsatzkräfte Jugendliche, die mit E-Scootern unterwegs waren. Dabei entdeckten sie verbotene E-Zigaretten (Vapes) sowie Utensilien mit Bezug zum THC-Konsum und erstellten entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Ein Bericht an die zuständige Gewerbeaufsicht wurde zu einem Kiosk angefertigt, der mit der Abgabe der Vapes in Verbindung stehen könnte.

In Schüren trafen die Polizistinnen und Polizisten auf einen Jugendlichen mit Vapes und einem Schlagring. Sie beschlagnahmten den Schlagring und erstellten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige; die Vapes wurden nach Absprache mit den Erziehungsberechtigten entsorgt.

Auch in Aplerbeck überprüften die Einsatzkräfte einen polizeibekannten Betäubungsmittelkonsumenten, der ein Fahrzeug lenkte. Ein Drogenvortest ergab ein positives Ergebnis auf Cannabis. Die Konsequenz: eine Ordnungswidrigkeitenanzeige und eine angeordnete sowie durchgeführte Blutprobenentnahme.

In der Wache Lünen trafen die Einsatzkräfte am Hauptbahnhof etwa elf Jugendliche an und überprüften sie.

Neben der konsequenten Bestrafung von Verstößen setzt die Polizei Dortmund bei solchen Einsätzen bewusst auch auf direkten Kontakt: In knapp einem Dutzend Bürgergesprächen ging es um Anliegen und Hinweise aus der Nachbarschaft – und im Umgang mit den Jugendlichen suchten die Einsatzkräfte, wo möglich, das klärende Gespräch und den Kontakt zu den Erziehungsberechtigten.

Insgesamt wurden im Rahmen des Einsatzes 83 Personen und 30 Fahrzeuge überprüft.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region mit den meisten gemeldeten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 73.917 in Nordrhein-Westfalen – zeigt sich, dass diese Region einen besorgniserregenden Anstieg verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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