Eine Anwohnerin meldete gestern Mittag eine Drohne, die wenige Meter vor ihrem Balkon flog. Die Polizei sucht den verantwortlichen Fernpiloten.
Arnsberg: Drohne über Wohnhäusern des Kreuzkirchwegs gesichtet

Arnsberg (ost)
Gestern Mittag zwischen 12:15 und 12:30 Uhr hat eine Bewohnerin des Kreuzkirchwegs in Arnsberg gemeldet, dass eine Drohne nur wenige Meter vor ihrem Balkon flog. Die Frau hat auch erwähnt, dass die Drohne danach über andere Wohnhäuser geflogen ist und sich dort jeweils nur wenige Meter vor dem Balkon befand. Sie vermutet, dass mit der Drohne Foto- oder Videoaufnahmen gemacht wurden. Eine genaue Beschreibung der Drohne liegt derzeit nicht vor. Die Drohne und der verantwortliche Fernpilot konnten von der Polizei nicht mehr gefunden werden. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. Letzten Montag gab es auch in Arnsberg einen Vorfall mit einer Drohne. Die Polizei berichtete dazu folgendes: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65847/6314001 Es wird geprüft, ob es einen Zusammenhang zwischen den Taten gibt.
Die Polizei betont erneut, dass auch bei der Verwendung von Drohnen die Privatsphäre anderer respektiert werden muss. Insbesondere Aufnahmen von Personen, Balkonen, Gärten oder Bereichen, die normalerweise nicht öffentlich einsehbar sind, können rechtliche Konsequenzen haben. Drohnenpiloten sollten sich vor jedem Flug mit den geltenden Vorschriften und möglichen Flugbeschränkungen vertraut machen. Im Allgemeinen gilt: Die Luftperspektive ist kein Freibrief für den Eingriff in die Privatsphäre. Wenn jemand eine verdächtige Drohne sieht, sollte er oder sie idealerweise den Flug, das Aussehen der Drohne, die Flugrichtung und den möglichen Standort des Piloten dokumentieren. Betroffene sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen und die Polizei informieren. Hinweise nimmt die Polizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 0291-9020-3211 entgegen.
Quelle: Presseportal








