Eine elfjährige Fußgängerin wurde bei einem Zusammenstoß mit einem E-Scooter leicht verletzt. Der Fahrer wurde wegen fehlendem Versicherungskennzeichen angezeigt.
Arnsberg: E-Scooter erfasst elfjährige Fußgängerin

Arnsberg (ost)
Am Freitag, dem 17.07.2026, wurde eine elfjährige Fußgängerin bei einem Zusammenstoß mit einem E-Scooter leicht verletzt.
Es wurde festgestellt, dass die junge Arnsbergerin gegen 10:30 Uhr zusammen mit ihrer Schwester auf dem Gehweg der Hellefelder Straße in Richtung Sunderner Straße unterwegs war. Ein 14-jähriger E-Scooter-Fahrer versuchte, an den beiden Mädchen vorbeizufahren, als es zu dem Unfall kam. Die Elfjährige wurde dabei berührt, stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Eine medizinische Behandlung war nicht erforderlich.
Nach dem Zusammenstoß hielt der 14-Jährige an, half dem gestürzten Mädchen auf und gab kurz darauf seine Personalien an den Bruder des Mädchens weiter, bevor er nach Hause fuhr. Die Polizei traf ihn dort in Begleitung seiner Erziehungsberechtigten an.
Bei der Überprüfung des E-Scooters stellten die Beamten fest, dass kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Daher wurde gegen den Jugendlichen ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Die Untersuchungen zum Unfall dauern an.
Es wird darauf hingewiesen, dass E-Scooter grundsätzlich nicht auf Gehwegen fahren dürfen. Die Nutzung von Radwegen, Radfahrstreifen und Fahrradstraßen ist erlaubt. Wenn diese nicht vorhanden sind, muss auf die Fahrbahn ausgewichen werden. Außerdem ist eine gültige Haftpflichtversicherung und ein entsprechendes Versicherungskennzeichen für E-Scooter erforderlich. Im Falle eines Verkehrsunfalls muss man am Unfallort bleiben und die notwendigen Feststellungen ermöglichen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den Großteil mit 556.792 Fällen aus, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








