Unbekannte Täter brachen am 16.09.2026 in ein Einfamilienhaus ein. Polizei ermittelt, Hinweise an Polizeiwache Arnsberg.
Arnsberg: Einbruch durch Dachfenster in Wohnhaus

Arnsberg (ost)
Bisher unbekannte Täter brachen in ein Einfamilienhaus am Wicheler Weg ein. Am Mittwoch, den 16.09.2026, bemerkten Nachbarinnen am frühen Morgen offene Fenster und alarmierten die Polizei.
Nach den bisherigen Informationen betraten zwei Täter am 16.09.2026 gegen 02:45 Uhr das Dach des Hauses und zerbrachen die Scheibe eines Dachfensters. Durch das Fenster drangen sie in das Gebäude ein. Im Erdgeschoss und im ersten Stock durchsuchten sie Schränke und Schubladen. Danach verließen sie das Haus laut aktuellen Ermittlungen durch ein Fenster im Erdgeschoss und flüchteten in eine unbekannte Richtung. Kameras filmten zwei Personen bei der Tat.
Ob etwas gestohlen wurde, ist bisher unklar. Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen aufgenommen.
Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Wicheler Wegs gesehen? Hinweise nimmt die Polizeiwache Arnsberg unter 0291/9020-3211 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Einbruchsfällen im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, davon 458 männliche und 60 weibliche Verdächtige. 206 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wovon 443 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige. 310 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Entwicklung in Bezug auf Mordraten aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








