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Arnsberg: Gemeinsame Übung bei Auto Große

Feuerwehr Ense und Feuerwehr Arnsberg trainieren Hand in Hand. Am Donnerstagabend trafen sich die Einsatzkräfte zu einer Übung bei Auto Große in Niederense.

Foto: Unsplash

Ense (ost)

Am Donnerstagabend trafen sich die Feuerwehrleute der Löscheinheit Niederense der Feuerwehr Ense und der Feuerwehrzug Neheim der Feuerwehr Arnsberg zu einer gemeinsamen Übung bei Auto Große in Niederense.

Es wurde angenommen, dass es im Werkstattbereich zu einer Verpuffung gekommen war. Drei Personen wurden als vermisst gemeldet. Außerdem wurde angenommen, dass das Feuer auf das dahinter liegende Reifenlager übergegriffen hatte.

Nachdem die Einsatzkräfte eingetroffen waren, begannen sie zunächst mit der Rettung der Personen. Mehrere Trupps betraten unter Atemschutz die Werkstatt, um die vermissten Personen zu suchen und zu retten. Gleichzeitig wurde mit der Brandbekämpfung begonnen.

Um das Feuer im Reifenlager zu bekämpfen, wurde später die Drehleiter der Feuerwehr Ense eingesetzt. Nachdem die Rettung aus der Werkstatt abgeschlossen und der Löschangriff dort aufgebaut war, wurde das Reifenlager als nächster Einsatzabschnitt behandelt.

Die Leitung des Einsatzes lag bei Thomas Meier, dem Leiter der Feuerwehr Ense. Er wurde von Sascha Ricke, dem stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Arnsberg, unterstützt. Gemeinsam koordinierten sie die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte aus Ense und Arnsberg.

Die Übung wurde von Thomas Lenze organisiert. Er war früher Mitglied der Löscheinheit Niederense und ist jetzt im Feuerwehrzug Neheim der Feuerwehr Arnsberg aktiv. Die Übung bot eine gute Gelegenheit, die Zusammenarbeit zwischen seiner alten und seiner neuen Einheit zu vertiefen.

Nach Abschluss der Übung trafen sich alle beteiligten Einsatzkräfte im Gerätehaus Niederense zum gemeinsamen Abschluss. Dort wurde der Ablauf der Übung noch einmal besprochen und der Abend gemeinsam ausklingen gelassen.

Ein besonderer Dank geht an Silke und Holger Große, die ihre Werkstatt für die Übung zur Verfügung gestellt haben. Die Feuerwehr bedankt sich auch bei den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, die als Statisten die drei vermissten Personen dargestellt haben.

Die Einsatzgebiete der Feuerwehren aus Ense und Arnsberg grenzen direkt aneinander. Daher kommt es im Einsatzgeschehen immer wieder zu einer Zusammenarbeit. Bei einem Waldbrand vor zwei Jahren waren auch Kräfte aus beiden Gemeinden gemeinsam im Einsatz. Auch bei Verkehrsunfällen im Grenzbereich werden die Feuerwehren aus Ense und Arnsberg regelmäßig gemeinsam gefordert.

Es ist daher besonders wichtig, dass die Einsatzkräfte einander kennen, die Abläufe der jeweils anderen Feuerwehr verstehen und regelmäßig gemeinsam üben.

Quelle: Presseportal

nf24