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Arnsberg-Hüsten: Pedelec-Fahrer stürzt auf Kleinbahnstraße in Hüsten

Ein Pedelec-Fahrer wurde leicht verletzt, als ein Autofahrer weiterfuhr. Der Unfall ereignete sich um 05:40 Uhr.

Foto: Depositphotos

Arnsberg-Hüsten (ost)

Am Donnerstagmorgen ereignete sich an der Kreuzung Kleinbahnstraße und Herdringer Weg ein Verkehrsunfall, bei dem ein 49-jähriger Pedelec-Fahrer leichte Verletzungen erlitt. Der Autofahrer, der daran beteiligt war, setzte seine Fahrt fort.

Nach den bisherigen Informationen fuhr der 49-jährige Arnsberger gegen 05:40 Uhr auf dem Radweg entlang der Kleinbahnstraße in Richtung Herdringer Weg. Laut seiner Aussage zeigte die Ampel für ihn Grün. Als er den Herdringer Weg überqueren wollte, bog ein unbekanntes Auto von der Kleinbahnstraße nach rechts in den Herdringer Weg ab.

Um eine Kollision zu vermeiden, bremste der Pedelec-Fahrer stark ab. Dabei rutschte er aus und stürzte. Es kam zu keiner Berührung zwischen dem Pedelec und dem Auto.

Der Autofahrer fuhr weiter, ohne sich um den gestürzten Mann zu kümmern oder eine Schadensregulierung zu ermöglichen. Der Verletzte fuhr zunächst zu seiner Arbeitsstelle und wurde dann zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Bisher liegen keine genaueren Angaben zum flüchtigen Fahrzeug oder zur Person am Steuer vor. Die Ermittlungen hat das Verkehrskommissariat übernommen.

Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen zu dem beteiligten Fahrzeug haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 0291/9020-3211 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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