Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Arnsberg: Polizei sucht Zeugen nach Bedrohung auf Schulhof

Ein 12-Jähriger bedrohte verbal einen Mitschüler, während ein Unbekannter möglicherweise eine Waffe mitführte. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Arnsberg (ost)

Am 23.05.2026 um 14:50 Uhr ereignete sich auf dem Schulgelände der Grundschule an der Eschenstraße in Arnsberg-Moosfelde ein Vorfall, der einen Polizeieinsatz erforderte. Nach bisherigen Informationen kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Kindern. Während des Streits soll ein 12-jähriger Junge einen Gleichaltrigen verbal bedroht haben. Außerdem soll ein bisher unbekannter Junge ein Messer sowie eine schwarze Pistole oder einen pistolenähnlichen Gegenstand bei sich gehabt haben. Laut einem Beteiligten richtete der Unbekannte den Gegenstand zeitweise auf ihn. Ob es sich dabei um eine echte Waffe, eine Softairwaffe oder ein Spielzeug handelte, wird derzeit untersucht.

Die Beschreibung des unbekannten Jungen lautet wie folgt:

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet speziell Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu dem beschriebenen Jungen haben, sich bei der Polizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 02932 – 90 200 zu melden.

Hinweise auf mitgeführte Waffen oder waffenähnliche Gegenstände in der Nähe von Schulen werden von der Polizei sehr ernst genommen. Selbst vermeintliche Spielzeug- oder Softairwaffen können beängstigend wirken, Angst verursachen und zu gefährlichen Situationen führen. Das Ziel der Ermittlungen ist es daher, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und konsequent zu handeln.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022, während es 2023 596 männliche, 75 weibliche und 310 nicht-deutsche Verdächtige gab. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24