Ein 82-jähriger Mann wurde bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt. Die Polizei sucht den beteiligten Radfahrer und weitere Zeugen.
Arnsberg: Radfahrer verursacht Vollbremsung eines Autos

Arnsberg (ost)
Am Mittwoch, den 22. Juli 2026, ereignete sich gegen 11:45 Uhr ein Verkehrsunfall auf dem Holzener Weg, bei dem ein 82-jähriger Mann leicht verletzt wurde. Die Polizei sucht nach einem beteiligten Radfahrer sowie weiteren Zeugen.
Nach bisherigen Informationen fuhr ein 92-jähriger Autofahrer auf dem Holzener Weg in Richtung Wiebelsheidestraße. An einer Verkehrsinsel überquerte ein bisher unbekannter Radfahrer die Straße. Dabei soll der Radfahrer eine Brille verloren und stark abgebremst haben.
Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, bremste auch der Autofahrer stark ab. Sein 82-jähriger Beifahrer stieß dabei mit dem Kopf gegen einen Haltegriff im Fahrzeuginnenraum und erlitt eine Platzwunde. Ein Rettungswagen brachte ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
Es kam zu keiner Berührung zwischen dem Auto und dem Fahrrad. Der Radfahrer setzte seine Fahrt auf dem Gehweg in Richtung Wiebelsheidestraße fort.
Der Radfahrer soll ein dunkel gekleideter Mann gewesen sein. Eine detaillierte Beschreibung der Person oder des Fahrrads liegt nicht vor.
Die Polizei bittet den beteiligten Radfahrer, sich zu melden. Auch Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen zum Radfahrer geben können, werden gebeten, die Polizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 0291/9020-3211 zu kontaktieren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








