Eine 62-jährige Frau wurde bei einem Zusammenstoß auf dem Ruhrtal-Radweg in Arnsberg-Bruchhausen verletzt. Ein Pedelec-Fahrer, der in den Unfall verwickelt war, wird von der Polizei gesucht.
Arnsberg: Radfahrerin bei Zusammenstoß verletzt

Arnsberg (ost)
Am Montag, den 24.08.2026, ereignete sich gegen 13:30 Uhr auf dem Ruhrtal-Radweg in Arnsberg-Bruchhausen eine Kollision zwischen zwei Radfahrern. Eine 62-jährige Frau aus Arnsberg wurde dabei leicht verletzt.
Die Arnsbergerin war auf dem Weg von Hüsten nach Arnsberg unterwegs. Etwa 500 Meter hinter der Zufahrt zum Sportplatz Bruchhausen kam ihr ein Pedelec-Fahrer entgegen. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt der Mann während der Fahrt ein Mobiltelefon in der Hand und sah auf das Display. Trotz Klingeln und Rufen bemerkte er die entgegenkommende Radfahrerin anscheinend erst spät. Beide bremsten, konnten jedoch einen Zusammenstoß nicht vermeiden. Der Pedelec-Fahrer berührte die 62-Jährige, die daraufhin stürzte.
Ein nachfolgender Radfahrer beobachtete den Vorfall und half der Frau dann auf. Der Pedelec-Fahrer gab der Geschädigten mündliche Informationen zu seiner Person. Als die Frau vorschlug, den Schaden an ihrem Fahrrad sofort bei einem nahe gelegenen Fahrradhändler überprüfen zu lassen, entfernte sich der Mann von der Unfallstelle.
Die 62-Jährige musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden. An ihrem Fahrrad wurden unter anderem das Schutzblech sowie der Brems- und Schalthebel beschädigt.
Die angegebenen persönlichen Daten des Pedelec-Fahrers konnten bisher nicht bestätigt werden. Auch unter der angegebenen Adresse konnte keine entsprechende Person ermittelt werden. Der Mann wird wie folgt beschrieben:
ungefähr 25 Jahre alt
etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß schlank dunkle Haare westasiatisches Aussehen leichter Akzent, sprach Deutsch unterwegs mit einem violetten oder lilafarbenen Pedelec mit einem Aufkleber des Fahrradhändlers “Quadflieg”
Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise zur Identität des Pedelec-Fahrers nimmt die Polizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 02932/9020-3211 entgegen.
Die Polizei weist darauf hin, dass Smartphones auch beim Radfahren eine erhebliche Ablenkung darstellen. Schon ein kurzer Blick auf das Display führt zu mehreren Metern Blindflug: Wer mit 20 km/h unterwegs ist und zwei Sekunden auf sein Handy schaut, legt rund elf Meter zurück, ohne das Verkehrsgeschehen aufmerksam wahrzunehmen.
Wer das Handy während der Fahrt widerrechtlich in der Hand hält oder bedient, muss mit einem Bußgeld von 55 Euro rechnen. Wer andere dadurch gefährdet, sind es 75 Euro; kommt es zu einem Unfall, 100 Euro. Wer telefonieren, eine Nachricht schreiben oder eine Route eingeben möchte, sollte deshalb an einer sicheren Stelle anhalten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








