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Arnsberg: Staatsanwaltschaft und Polizei veröffentlichen Informationen zu versuchtem Tötungsdelikt

Ein 19-jähriger Tatverdächtiger aus Meschede gesteht sich am späten Nachmittag. Hintergründe der Tat werden noch untersucht.

Foto: Depositphotos

Meschede (ost)

Nach dem versuchten Tötungsdelikt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Meschede hat sich am späten Nachmittag ein Verdächtiger gemeldet. Es handelt sich um einen 19-jährigen Deutschen aus Meschede. Er ist bereits polizeibekannt wegen Gewaltdelikten. Die Staatsanwaltschaft Arnsberg hat einen Antrag auf Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung gestellt. Der Verdächtige wird morgen dem Richter vorgeführt.

Die Hintergründe der Tat werden derzeit untersucht. Weitere Informationen können vorerst nicht bekannt gegeben werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Verglichen mit der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ebenfalls eine besorgniserregende Zunahme an Mordfällen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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