40 Feuerwehr-Einsatzkräfte üben an zwei Einsatzstellen auf dem Gelände der RCN Chemie in Goch. Simulierter Transportunfall und Defekt an Großtank mit Verletzten.
Asperden: Gefahrgutübung bei RCN-Chemie

Goch (ost)
Zwei Einsatzstellen auf dem Gelände der RCN Chemie an der Daimlerstraße in Goch sorgten für einen arbeitsreichen Übungstag für die Feuerwehr-Einsatzkräfte aus Goch und Kleve. Ein Transportunfall wurde simuliert, bei dem eine unbekannte Menge einer zunächst unklaren Flüssigkeit aus Fässern austrat, sowie ein Defekt an einem Großtank, der zu einer Leckage führte. Mehrere Personen wurden verletzt und mussten aus den Gefahrenbereichen gerettet werden.
Als eine der ersten Maßnahmen mussten die Einsatzkräfte den austretenden Stoff und somit die Gefahrenlage bestimmen. Die Kennzeichnungen auf den Behältnissen waren hierbei hilfreich, wodurch Ammoniak und Butylamin als austretende Stoffe identifiziert werden konnten. Entsprechend der Eigenschaften der Gefahrstoffe wurden die Maßnahmen der Feuerwehr durchgeführt: Trupps in Chemikalienschutzanzügen dichteten die Leckagen ab und fingen austretende Stoffe auf. Anschließend wurden alle eingesetzten Kräfte vor Ort dekontaminiert. Auch dieser Schutz der Feuerwehr-Kräfte ist ein wichtiger Bestandteil jeder Übung und jedes Einsatzes mit Gefahrstoffen.
Die Kräfte der Löschgruppen Hülm und Asperden sowie des ABC-Zuges der Feuerwehr Goch waren vor Ort. Ein besonderer Dank gilt den Kräften des ABC Zuges der Feuerwehr Kleve, die die Übung maßgeblich unterstützt haben, sowie der RCN Chemie für die Bereitstellung ihres Firmengeländes.
Quelle: Presseportal








