Ein 46-jähriger Dortmunder versuchte in ein Einfamilienhaus einzubrechen. Nach Festnahme erließ das Amtsgericht Dortmund einen Haftbefehl.
Asseln: Untersuchungshaftbefehl gegen 46-jährigen Einbrecher

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0591
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund
In der Nacht zum Sonntag (12. Juli) versuchte ein 46-jähriger Dortmunder in ein Einfamilienhaus in Dortmund-Asseln einzudringen. Anfangs gelang es dem Verdächtigen zu entkommen. Einen Tag später wird der 46-Jährige von der Polizei festgenommen. Das Amtsgericht Dortmund erließ gestern einen Haftbefehl gegen den Verdächtigen.
Laut bisherigen Untersuchungen versuchte der 46-jährige Obdachlose gegen 1:05 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Straße „Am Hagedorn“ einzudringen. Der Mann wurde bei der Tat vom Bewohner überrascht und flüchtete daraufhin.
Am folgenden Tag (13. Juli) erkennt der Zeuge den Verdächtigen am Nachmittag in Asseln wieder und ruft die Polizei. Die Beamten nehmen den Mann vorläufig fest. Es handelt sich um einen 46-jährigen Deutschen ohne festen Wohnsitz.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ ein Haftrichter einen Haftbefehl wegen des versuchten Einbruchs.
Die Polizei empfiehlt insbesondere für die bevorstehende Urlaubszeit:
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 auf 3.069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2.344 auf 2.614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








