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Attendorn: Brand zerstört Wohnhaus in Repe

Die Feuerwehr Attendorn wurde am Freitag, 30.10.2026, um 17:40 Uhr alarmiert. Eine Einsatzkraft verletzte sich, knapp 100 Kräfte waren knapp sieben Stunden im Einsatz.

Foto: Unsplash

Attendorn (ost)

Am Freitag, den 30.10.2026, um 17:40 Uhr erhielt die Feuerwehr Attendorn einen Alarm für die Ortschaft Repe mit dem Stichwort “Feuer 3 – Gebäudebrand”. Schon während der Anfahrt zeigten sich dichter Rauch und Flammenschein. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, brannte ein freistehendes Einfamilienhaus in voller Ausdehnung. Weil zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststand, ob sich Menschen im Gebäude aufhielten, erhöhte man das Einsatzstichwort sofort auf “Feuer 3 Y – Menschenleben in Gefahr”. Daraufhin wurden zahlreiche zusätzliche Einsatzkräfte nachalarmiert. Zum Glück hielten sich keine Personen mehr in dem Gebäude auf.

Mit einem massiven Löschangriff über mehrere handgeführte Strahlrohre und die Drehleiter ließ sich der Brand rasch unter Kontrolle bringen. Im weiteren Verlauf der Brandbekämpfung wurde außerdem Löschschaum eingesetzt.

Die anfangs schwierige Wasserversorgung konnte mithilfe von Tanklöschfahrzeugen, einem privaten Pool, einer Wasserentnahmestelle am Fluss Repe und einem neuen Löschwasserbehälter gewährleistet werden. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung zusätzlich über das Warnsystem NINA gewarnt.

Für die Verpflegung der Einsatzkräfte sorgten neben dem DRK auch Anwohner. Die Hygiene-Komponente der Feuerwehr tauschte verunreinigte Schutzkleidung noch an der Einsatzstelle aus. Ein Fachberater des THW prüfte die Statik des Gebäudes. In der Zwischenzeit gewährleistete der Löschzug Ihnetal den Grundschutz für das übrige Stadtgebiet.

Bei den Löscharbeiten zog sich eine Einsatzkraft eine Verletzung zu. Zur weiteren medizinischen Abklärung wurde sie in ein Krankenhaus gebracht.

Der Einsatz konnte nach knapp sieben Stunden abgeschlossen werden. Daran waren knapp 100 Einsatzkräfte beteiligt. Bei einer Brandnachschau am folgenden Morgen ergab sich kein weiterer Handlungsbedarf. Das Wohnhaus erlitt einen Totalverlust. Die Polizei nahm Ermittlungen zur Ursache des Brandes auf.

Im Einsatz waren die Löschzüge Repetal, Attendorn, Ennest und Ihnetal, der Einsatzführungsdienst, der stellvertretende Kreisbrandmeister, der Rettungsdienst des Kreises Olpe, das DRK, das THW, die Polizei und ein Energieversorger.

Quelle: Presseportal

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