In Attendorn kam es zu Sachbeschädigungen an mehreren Orten, inklusive Drogenfund im Parkhaus und Flucht eines Täters nach PKW-Beschädigung.
Attendorn: Sachbeschädigungen und Drogenkonsum
Attendorn (ost)
Am Sonntag, den 27.07. gegen 0.26 Uhr, wurden Polizisten zu einem Vorfall in einem Parkhaus in der „Hansestraße“ gerufen, da dort eine Weste und eine Tasche mit Drogen gefunden wurden. Vor Ort wurden zwei Männer gesichtet.
Um 1.26 Uhr trafen Polizisten einen Täter an, der ein Auto in der „Schemperstraße“ beschädigte. Als sie ihn ansprachen, flüchtete der Mann zu Fuß. Schließlich gelang es den Beamten, ihn zu stellen. Im Verlauf des Einsatzes ergaben sich Hinweise auf Drogenkonsum des Mannes, weshalb er zur Polizeistation gebracht und eine Blutprobe entnommen wurde.
Zuvor gab es einen Einbruch in eine Garage in der Straße „Im Torenkasten“, bei dem eine Spitzhacke gestohlen wurde. Es kam außerdem zu verschiedenen Sachbeschädigungen in der „Kölner Straße“ und „Im Sackhof“. Die entstandenen Schäden betrafen nach ersten Erkenntnissen zwei Türen, einen Zaun und zwei geparkte Autos. Beschreibungen der Zeugen der anderen Sachbeschädigungen deuten darauf hin, dass einer der Männer aus dem Parkhaus möglicherweise mit den Vorfällen in Verbindung steht. Ob und inwieweit der andere Mann aus dem Parkhaus an den Taten beteiligt war, ist derzeit noch unklar.
Hinweise oder Videomaterial können bei der Polizei unter der Telefonnummer 02761 9269-0 gemeldet werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt