Kleintransporter verursacht Karambolage mit zwei Schwerverletzten und fünf Leichtverletzten aufgrund von Stauende.
Attendorn: Schwerer Unfall auf der A45 bei Schwerte

Dortmund (ost)
Laufende Nummer: 0652
Am Samstagmittag (08. August 2026) ereignete sich gegen 11:57 Uhr auf der Autobahn 45 in Richtung Dortmund vor dem Westhofener-Kreuz ein schwerer Verkehrsunfall im Bereich einer Dauerbaustelle. Ein Kleintransporter übersah das Ende des Staus und schob drei Autos, die aufgrund des Verkehrs angehalten hatten, ineinander. Dabei wurden zwei Personen schwer und fünf Personen leicht verletzt.
Nach bisherigen Informationen fuhr ein 26-jähriger Mann aus Fürstenau mit einem Kleintransporter (Mercedes Sprinter) und einem leeren Anhänger in Richtung Dortmund. Auch sein 18-jähriger Beifahrer aus Lengerich war im Fahrzeug. Innerhalb der Baustelle übersah der Fahrer den stehenden BMW eines 49-jährigen Mannes aus Attendorn.
Trotz einer sofortigen Gefahrenbremsung konnte ein Zusammenstoß nicht mehr vermieden werden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW des 49-Jährigen auf den Skoda eines 45-jährigen Dortmunders geschoben, in dem auch sein 11-jähriger Sohn und seine 18-jährige Tochter saßen. Der BMW des Attendorners wurde dann abgelenkt und prallte gegen die rechte Schutzplanke. Der Skoda wurde durch den Aufprall in ein weiteres stehendes Fahrzeug – den BMW eines 53-jährigen Mannes aus Fröndenberg – geschoben.
Der 49-jährige Fahrer aus Attendorn und der 53-jährige Fahrer aus Fröndenberg erlitten schwere Verletzungen durch den Zusammenstoß. Der 49-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Klinikum Dortmund-Nord gebracht. Der 53-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber (RTH) ins St. Marien-Hospital nach Lünen geflogen.
Die anderen Unfallbeteiligten und Mitfahrer erlitten leichte Verletzungen, wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt und konnten danach entlassen werden.
Für die Rettungsarbeiten, die Unfallaufnahme sowie die Bergung der Fahrzeuge und die Reinigung der Fahrbahn musste die Richtungsfahrbahn Dortmund bis etwa 14:30 Uhr vollständig gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau von bis zu 8 Kilometern Länge.
Die Autobahnmeisterei Hagen übernahm die Überprüfung der Baustelleneinrichtung und die Reinigung der Fahrbahn.
Zur Rekonstruktion und Auswertung der Fahr- und Lenkzeiten sicherten die Einsatzkräfte das EG-Kontrollgerät des Kleintransporters. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








