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Attendorn: Unfallflucht im Kreisverkehr

Eine Streifenwagenbesatzung wird über einen Verkehrsunfall informiert, bei dem ein 41-jähriger Fahrer nach einem Auffahrunfall flüchtet und ohne Fahrerlaubnis unterwegs war. Der Gesamtschaden wird auf einen unteren dreistelligen Eurobereich geschätzt.

Foto: Depositphotos

Attendorn (ost)

Am 14. Juli um 15:33 Uhr wurde eine Polizeistreife über einen Verkehrsunfall im Kreisverkehr „Am Zollstock/ Bahnhofsstraße“ informiert.

Ein junger Mann im Alter von 19 Jahren fuhr laut Zeugenaussagen vom Parkplatz in den Kreisverkehr ein. Als er aufgrund des Verkehrs anhalten musste, fuhr ihm ein 41-jähriger Fahrer von hinten auf. Der 41-Jährige verließ daraufhin die Unfallstelle, ohne Maßnahmen zur Schadensregulierung einzuleiten. Bei der Fahndung konnten die Polizeibeamten den Autofahrer jedoch ausfindig machen. Dabei stellten sie fest, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Ein durchgeführter Atemalkoholtest beim 41-Jährigen war ebenfalls positiv, weshalb die Beamten eine Blutprobe anordneten und entsprechende Anzeigen erstatteten. Sowohl der 19-Jährige als auch seine Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt und wollten sich selbstständig ärztlich behandeln lassen.

Der Gesamtschaden wird nach ersten Schätzungen im niedrigen dreistelligen Eurobereich liegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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