Am Sonntag kam es zu einem Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen. Ein Motorradfahrer und eine Autofahrerin wurden leicht verletzt.
Attendorn: Verletzte nach Unfall auf L512 bei Schnütgenhof

Attendorn (ost)
Am Sonntag (01. März) ereignete sich um 13:35 Uhr auf der L512 im Bereich Schüttgenhof ein Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen. Nach aktuellem Kenntnisstand beabsichtigte ein 74-jähriger Autofahrer, nach links auf den örtlichen „Taucherparkplatz“ abzubiegen. Aufgrund des Verkehrs musste er sein Fahrzeug anhalten, um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Dadurch kam es zu einer Kollision, an der sowohl das Auto des 74-Jährigen als auch ein 58-jähriger Motorradfahrer und zwei weitere Autofahrerinnen (21 und 23 Jahre) beteiligt waren.
Der Motorradfahrer und seine 62-jährige Mitfahrerin wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Auch die 21-jährige Autofahrerin erlitt leichte Verletzungen. Bei der 23-Jährigen stellten die Polizisten vor Ort Anzeichen fest, die auf eine mögliche Alkoholisierung hindeuteten. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte diesen Verdacht. Zudem ergab ein Drogenvortest ebenfalls ein positives Ergebnis. Aus diesem Grund wurde die Frau zur Polizeiwache gebracht, wo die Beamten die Entnahme einer Blutprobe anordneten und ihren Führerschein beschlagnahmten.
Der entstandene Sachschaden wurde insgesamt auf einen Betrag im unteren fünfstelligen Eurobereich geschätzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg im Jahr 2023 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren 2022 49.610 männlich und 6.757 weiblich, während im Jahr 2023 51.099 männlich und 6.780 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 (9,92%) auf Unfälle mit Personenschaden, 13.559 (2,13%) auf schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden und 3.764 (0,59%) auf Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 (87,36%). In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








