Drei Fälle von Betrug in Attendorn: Unbekannte geben sich als Bankmitarbeitende aus, um Kontodaten und Karten zu stehlen.
Attendorn: Vorsicht Haustürbetrug!

Attendorn (ost)
Am Nachmittag des Donnerstags, 23. Juli, wurden gleich 3 Fälle von Betrug an der Haustür in Attendorn der Polizei bekannt.
Unbekannte Täter klingelten bei einer 88-Jährigen. Der Mann vor der Tür stellte sich als Mitarbeiter einer örtlichen Bank vor. Er teilte der Frau mit, dass angeblich hohe Beträge von ihrem Konto abgehoben worden seien. Sie müsse ihm nun ihre Kontonummer mitteilen, sowie auch ihre Debitkarte mit dem dazugehörigen Pin aushändigen, um den Vorfall zu prüfen. Anschließend sei ein zweiter „Sparkassen Mitarbeiter“ aufgetaucht und habe die Karte entgegengenommen und sich anschließend entfernt. Im Nachgang stellte die Frau fest, dass ein vierstelliger Betrag von ihrem Konto abgebucht worden war. Anschließend informierte sie die Polizei.
Eine 77-jährige Frau erhielt am gleichen Tag einen Anruf. Auch hier wurde sie angeblich durch ihre örtliche Bank über eine unrechtmäßige hohe Abbuchung von ihrem Konto informiert. Danach fragte der Unbekannte nach ihrer Kontonummer und Pin, welche sie auch herausgab. Kurze Zeit später erschien ein Mann, der die Bankkarte der Frau abholte.
Ähnliche Erfahrungen machte auch ein Seniorenehepaar aus Attendorn. Auch sie gaben wegen eines angeblich belasteten Kontos Daten und Bankkarten an einen vermeintlichen örtlichen Bankmitarbeitenden heraus.
Die Polizei rät Betroffenen unbedingt:
Bei Telefonaten, bei denen finanzieller Druck ausgeübt wird, sollte man sofort auflegen. Niemals fremde Personen – am Telefon oder persönlich – über finanzielle Verhältnisse oder Wertgegenstände informieren. Kein Bargeld, wichtige Daten oder Wertgegenstände an fremde Personen herausgeben. Bei Personal bestimmter Institutionen wie Bankmitarbeitenden, Polizeibeamten oder Handwerkern an der Haustür sollte man sich immer rückversichern, dass diese wirklich vom entsprechenden Unternehmen kommen, bevor man etwas tut oder Anweisungen folgeleistet. Entweder durch ein Ausweisdokument des Unternehmens/der Behörde oder durch einen Anruf bei der entsprechenden Institution. Wenn man Opfer eines Betrugs geworden ist, sollte man sich an die Polizei wenden.
Quelle: Presseportal








