Fünf Personen verletzt, Verkehrsunfallaufnahmeteam im Einsatz. Frankfurter Straße bis 16:00 Uhr gesperrt. Unfallermittlungen laufen.
Auffahrunfall in Garath mit vier Fahrzeugen

Düsseldorf (ost)
Am Donnerstag, den 23. Juli 2026, um 14:09 Uhr, ereignete sich ein Auffahrunfall in Garath auf der Frankfurter Straße, bei dem fünf Personen verletzt wurden und vier Fahrzeuge beschädigt wurden.
Ersten Untersuchungen zufolge kollidierte ein 68-jähriger Lkw-Fahrer aus Mainz aus unbekannten Gründen mit einem Pkw und löste eine Kettenreaktion aus. Der Mainzer gab an, dass er seinen Lkw nicht rechtzeitig bremsen konnte und zuerst auf den Golf einer 65-jährigen Frau aus Düsseldorf auffuhr. Die Wucht des Aufpralls schleuderte den Golf auf den Touran eines 65-jährigen Mannes aus Düsseldorf, der wiederum auf das Heck des wartenden Seat Arona eines 50-jährigen Mannes aus Düsseldorf geschoben wurde. Eine 32-jährige Frau aus Monheim am Rhein konnte in letzter Minute ausweichen, als die Fahrzeuge in den Einmündungsbereich der Frankfurter Straße gedrückt wurden, während sie in Richtung Innenstadt fuhr.
Der Lkw-Fahrer wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Golf-Fahrerin musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden und wurde mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden. Der Touran-Fahrer wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der 50-jährige Seat-Fahrer konnte nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus entlassen werden. Die Frau aus Monheim am Rhein verletzte sich ebenfalls leicht.
Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam sicherte die Unfallspuren vor Ort. Die Frankfurter Straße blieb bis etwa 16:00 Uhr vollständig gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Die Ermittlungen zum Unfall dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 aus, was 0,59% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








