Ein Jugendlicher wurde nach gefährlicher Platzierung von Einkaufswagen auf der Straße von einem Polizeibeamten und seinem Diensthund gestellt. Die weiteren Beteiligten werden nun ermittelt.
Augustdorf: Jugendlicher von Diensthund gestellt

Lippe (ost)
In den vergangenen Wochen gab es mehrere gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr auf der Stukenbrocker Straße, bei denen Unbekannte Gegenstände auf der Fahrbahn hinterließen (wie bereits am 09.02.2026 berichtet: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12727/6213425).
Früh am Donnerstagmorgen (26.02.2026) um 2.20 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass mehrere Einkaufswagen quer auf der Stukenbrocker Straße platziert wurden. Ein Polizeibeamter, der mit seinem Diensthund im Einsatz war, sah Jugendliche bei der Tat. Sie flüchteten, als sie ihn sahen. Mit Hilfe seines Hundes gelang es dem Beamten, einen der Jugendlichen in einem nahegelegenen Garten durch Verbellen festzunehmen. Der 16-Jährige blieb unverletzt.
Die Konfrontation mit dem Diensthund hatte jedoch Wirkung, so dass auch die anderen Beteiligten an der Tat identifiziert werden konnten. Ob den vier Jugendlichen (15 – 17 Jahre) aus einer Jugendeinrichtung in Augustdorf auch die vorherigen gefährlichen Eingriffe in den Straßenverkehr zugeordnet werden können, wird nun im Verkehrskommissariat im Rahmen weiterer Ermittlungen überprüft.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zur Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 in Nordrhein-Westfalen – zeigt sich eine besorgniserregende Entwicklung.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








