Ein betrunkener 17-Jähriger verursachte in Dortmund-Dorstfeld einen Unfall, flüchtete mit seinem Beifahrer, wurde jedoch von einem Diensthund gestellt.
Auto des Opas: Betrunkener Jugendlicher verursacht Unfall

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0377
Spät am Montagabend (11.05.) kollidierte ein junger Mann im Stadtteil Dorstfeld mit einem parkenden Auto und floh zusammen mit seinem Beifahrer. Der Polizeihund Jack entdeckte das Duo schließlich in einem Gebüsch.
Um 22:15 Uhr hörten Anwohner der Zechenstraße einen lauten Knall und riefen den Notruf an. Als die Beamten kurz darauf eintrafen, sahen sie zwei stark beschädigte Autos vor sich. Es waren keine Personen am Unfallort.
Um die Insassen der Fahrzeuge zu finden, setzten die Beamten den Diensthund Jack ein. Dieser konnte eine Spur in der Nähe des Unfallorts aufnehmen. Gleichzeitig wiesen Zeugen die Einsatzkräfte auf zwei Personen hin, die über Zäune der angrenzenden Gärten kletterten.
An einer Hecke an der Ecke Sengsbank / Knappenstraße schlug Jack schließlich an. Zwei Jugendliche (16 und 17 Jahre alt, beide aus Dortmund) verließen beeindruckt von dem Polizeihund die Hecke und ließen sich widerstandslos festnehmen.
Nach ersten Informationen trafen sich die Jugendlichen mit Freunden, tranken Alkohol und konsumierten Cannabis. Schließlich nahm der 17-Jährige die Autoschlüssel seines Großvaters und setzte sich unbemerkt ans Steuer des VW T-Cross. Gemeinsam mit dem 16-Jährigen auf dem Beifahrersitz fuhr er los.
Auf der Zechenstraße verlor er schließlich die Kontrolle über das Auto und kollidierte mit einem parkenden Dacia. Zeugen beobachteten, dass der 17-Jährige deutlich zu schnell fuhr. Danach ließen die Jugendlichen das Auto zurück und flüchteten zu Fuß. Die Beamten schätzten den Schaden an den beiden Fahrzeugen auf 60.000 Euro.
Die beiden Jugendlichen blieben bei dem Unfall unverletzt. Ein Arzt entnahm dem 17-Jährigen auf der Polizeiwache eine Blutprobe. Die Jugendlichen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrerflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden an ihre Eltern übergeben. Der VW wurde von den Beamten sichergestellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








