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Auto überschlägt sich und kracht in Bushaltestelle: Schutzengel im Spiel

Zwei Autofahrerinnen leicht verletzt bei Unfall in Monheim am Rhein, Straßensperrung für zwei Stunden

Der Seat Ibiza landete auf dem Dach in einer Bushaltestelle.
Foto: Presseportal.de

Monheim am Rhein (ost)

Am Freitag (6. März 2026) ereignete sich in Monheim am Rhein ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Autofahrerinnen – zum Glück nur – leicht verletzt wurden.

Der aktuelle Stand der Unfallermittlungen ergab Folgendes:

Um 17:05 Uhr fuhr eine 37-jährige Monheimerin mit ihrem Seat Ibiza von der Niederstraße kommend in Richtung Baumberger Chaussee. Laut mehrerer unabhängiger Zeugen fuhr sie mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch den dortigen Kreisverkehr.

Dabei geriet sie in den Gegenverkehr, kollidierte mit dem Mitsubishi Space Star einer 67-jährigen Hildenerin und überschlug sich mit ihrem Auto, bevor es in das Häuschen einer Bushaltestelle krachte und dort auf dem Dach liegend zum Stillstand kam.

Sowohl die Fahrerin als auch ihre 47-jährige Beifahrerin hatten offensichtlich Schutzengel: Die 37-Jährige wurde nur oberflächlich oder leicht verletzt und ihre Beifahrerin überhaupt nicht. Auch die Fahrerin des Mitsubishi hatte Glück im Unglück und wurde nur leicht verletzt.

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall erheblich beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit, sodass sie von einem Abschleppdienst abtransportiert werden mussten. Auch das Bushaltestellenhäuschen erlitt erheblichen Sachschaden.

Die Straße musste für etwa zwei Stunden gesperrt werden, um den Unfall aufzunehmen und die Fahrzeuge zu bergen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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