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Autoaufbrüche: Trio in Untersuchungshaft

In der Nacht zum Dienstag wurden drei mutmaßliche Autoaufbrecher festgenommen. Das Trio sitzt nun in Untersuchungshaft, die Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0162

In der Nacht von Montag auf Dienstag (24.02.) wurden drei mutmaßliche Autoeinbrecher von Polizeibeamten festgenommen. Das Trio befindet sich nun in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern.

In den letzten Wochen gab es eine Zunahme von PKW-Aufbrüchen im Bereich Lütgendortmund. Besonders betroffen waren Handwerkerfahrzeuge, aus denen Werkzeuge gestohlen wurden. Aus diesem Grund führten die Polizeibeamten verstärkt Streifen durch und zeigten Präsenz.

Um 2:10 Uhr fiel den Beamten ein VW Golf mit drei Insassen auf, dessen Fahrer auf den Parkplatz eines Hotels an der Provinzialstraße fuhr und sofort das Licht ausschaltete. Die Beamten entschieden sich für eine Kontrolle. Im Kofferraum und auf der Rückbank fanden die Einsatzkräfte zahlreiche Werkzeuge und nahmen daher die drei Männer aus Rumänien (22, 29, 31) vorläufig fest.

Erste Untersuchungen ergaben, dass wenige Stunden zuvor mehrere Fahrzeuge auf dem Parkplatz eines Hotels an der Wilhelmstraße in Holzwickede aufgebrochen wurden. Auch hier wurden Werkzeuge gestohlen, auf den Bildern einer Überwachungskamera waren ebenfalls drei Männer und ein VW Golf zu sehen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund wurden die drei Männer dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehle gegen das Trio erließ. Die Ermittlungen dauern an – insbesondere werden Verbindungen zu weiteren Taten geprüft.

Um das Risiko eines Autoeinbruchs zu verringern und Einbrüche zu verhindern, gibt die Polizei Dortmund folgende Ratschläge, die Sie vor solchen Delikten schützen sollen:

Auch die Auswahl Ihres Parkplatzes kann entscheidend für einen Einbruch in Ihr Fahrzeug sein. Achten Sie darauf, Ihr Auto sicher zu parken und immer abzuschließen. Beachten Sie dabei folgende Punkte:

Falls es zu einem Diebstahl aus Ihrem Auto gekommen ist, nehmen Sie keine Veränderungen am Fahrzeug vor und informieren Sie auf jeden Fall die Polizei über den Notruf 110. Nur wenn die Polizei von einer Straftat erfährt, können weitere Maßnahmen ergriffen werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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