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Autobahn 1: LKW in Vollbrand

Ein LKW brannte auf der Autobahn 1 in Richtung Köln. 35 Einsatzkräfte und sieben Fahrzeuge waren im Einsatz, die Autobahn musste voll gesperrt werden.

LKW-Brand auf der A1 sorgt für stundenlangen Einsatz der Feuerwehr Werne.
Foto: Presseportal.de

Werne (ost)

Am Montagmorgen um 09:29 Uhr wurde die Feuerwehr Mitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne mit dem Alarm „F2 Fahrzeugbrand – LKW“ auf die Autobahn 1 in Richtung Köln, nahe der Anschlussstelle Hamm/Bergkamen, gerufen.

Schon während der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung zu sehen. Jedoch war die Fahrt zum Einsatzort schwierig, da die Rettungsgasse aufgrund des stockenden Verkehrs zunächst nicht passierbar war und mühsam von den ersten Einsatzfahrzeugen gebildet werden musste.

Als die ersten Kräfte eintrafen, stand ein 7,5-Tonnen-LKW bereits in Flammen. Sofort wurden zwei Löschangriffe mit jeweils einem C-Rohr von Trupps unter Atemschutz gestartet. Da auf Autobahnen keine ausreichende Wasserversorgung durch ein Hydrantennetz gewährleistet werden kann, wurden der Löschzug Stockum und die Löschgruppe Holthausen zur Unterstützung hinzugezogen.

Um die Brandbekämpfung effektiv durchzuführen, wurden die Seitenwände der Ladefläche geöffnet, um auch versteckte Glutnester zu erreichen. Im Verlauf des Einsatzes wurden die anfangs eingesetzten Trupps durch zusätzliche Atemschutztrupps abgelöst. Insgesamt wurden vier Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Abschließend wurde der LKW mit Schwerschaum bedeckt, um verbleibende heiße Teile des Fahrzeugs vollständig abzukühlen.

Zusätzlich wurde von den Einsatzkräften eine durch das Fahrzeug verursachte Ölspur beseitigt. Dazu wurde Bindemittel aufgetragen und anschließend fachgerecht entfernt.

Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen, der Rettungsdienst und die Autobahnpolizei im Einsatz. Während der Löscharbeiten und der Aufräumarbeiten musste die Autobahn vollständig gesperrt werden, was zu einem kilometerlangen Stau führte.

Der Einsatz konnte nach Abschluss aller Maßnahmen gegen 13:00 Uhr beendet werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% der Gesamtzahl ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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