Eine 36-jährige Frau wurde auf der A52 von zwei Jungen attackiert. Die Polizei bittet um Hinweise von Besuchern des Kartoffelfests.
Autobahn: Kinder werfen Steine auf Auto

Schwalmtal-Waldniel (ost)
Am Donnerstagnachmittag fuhr eine 36-jährige Frau aus Mönchengladbach mit ihrem Auto auf der A 52 in Richtung ihrer Heimatstadt. Auf der zweiten Fußgängerbrücke hinter der Ausfahrt Schwalmtal, in der Verlängerung des Lütterforster Wegs, südlich der L 371, sah sie zwei Jungen. Einer trug ein weißes, der andere ein schwarzes T-Shirt. Einer der Jungs hob einige kleine Steine auf und warf sie auf die Autobahn. Die Steine trafen das Auto und beschädigten die Frontscheibe und das Dach. Die Zeugin sah noch, wie beide auf Fahrrädern von der Autobahnbrücke in Richtung Lüttelforst davonfuhren. Das Werfen von Gegenständen auf ein fahrendes Fahrzeug ist keine physikalische Handlung, sondern eine Straftat. Es handelt sich um einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, da es erhebliche Gefahren für die Insassen des Fahrzeugs birgt. Es entstand auch Sachschaden im vierstelligen Bereich. Jetzt ermittelt das Verkehrskommissariat auch wegen des Verdachts der Sachbeschädigung. An diesem Tag fand in unmittelbarer Nähe zur Brücke ein Kartoffelfest statt. Vielleicht haben Besucher die beiden Jungen gesehen und können weitere Hinweise geben. Bitte wenden Sie sich über die Rufnummer 02162/377-0 an das Verkehrskommissariat in Willich. /wg (750)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








