Fahrer ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss – Blutprobe entnommen
Autobahnpolizei meldet: Mann flieht vor Kontrolle und kollidiert mit Schutzplanke

Düsseldorf (ost)
Am Dienstag, 9. Juni 2026, um 20:48 Uhr
Gestern Abend versuchte der Fahrer eines Fahrzeugs auf der A 59 in Düsseldorf einer Kontrolle durch Beamte der Autobahnpolizei zu entkommen, verursachte jedoch kurz darauf einen Unfall. Der Mann war offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und besaß keine Fahrerlaubnis. Darüber hinaus war das Fahrzeug nicht versichert.
Abends war eine verdeckte Streife der Autobahnpolizei auf der A 59 in Richtung Dinslaken unterwegs, als den Beamten ein Autofahrer auffiel, der versuchte, den dortigen Stau zu umfahren. Die Polizisten gaben dem Fahrer Signale, an der nächsten Gelegenheit anzuhalten. Doch der Mann fuhr weiter und wechselte im Kreuz Kaiserberg auf die Tangente der A 3 in Richtung Arnheim. In einem Kurvenbereich verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen die Schutzplanke. Eine Überprüfung ergab, dass der 31-jährige Mann aus Polen keine gültige Fahrerlaubnis besaß und angab, regelmäßig Betäubungsmittel zu konsumieren. Das Fahrzeug war nicht zugelassen. Auf der Wache wurde dem 31-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Die Polizisten stellten das Fahrzeug sicher.
kyn
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 56.367, wovon 49.610 männlich, 6.757 weiblich und 16.655 nicht-deutsch waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 57.879, wovon 51.099 männlich, 6.780 weiblich und 18.722 nicht-deutsch waren. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten gemeldeten Drogenfälle mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87.36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 (2.74%) und auf Autobahnen 6889 (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








