Die Polizei hat gestern einen Mann in Leichlingen festgenommen, der zuvor einen Pkw durchwühlt und einen weiteren gestohlen hatte.
Autodieb in Leichlingen gefasst

Leichlingen (ost)
Am gestrigen Tag (18.02.) wurde ein Mann in Leichlingen von der Polizei festgenommen. Zuvor hatte der Mann einen Pkw durchsucht und einen weiteren gestohlen.
Zwei Frauen informierten gegen 13:30 Uhr unabhängig voneinander die Polizei. Die erste Frau berichtete, dass ein unbekannter Mann ihren Pkw durchsucht hatte. Das Fahrzeug befand sich in einer Tiefgarage in der Neukirchener Straße. Kurz darauf meldete die andere Frau den Diebstahl ihres Autos. Sie hatte es geöffnet an der Neukirchener Straße abgestellt, um Einkäufe zu erledigen.
Als die Polizisten die beiden Frauen befragten, fuhr der gestohlene Pkw an ihnen vorbei. Sofort nahm die Polizei die Verfolgung auf. An einer roten Ampel in der Brückenstraße hielt der Pkw an. Im Fahrzeug saß ein Mann, der umgehend kontrolliert wurde.
Er gestand den Diebstahl des Autos. Außerdem gab er an, am Vorabend Drogen konsumiert zu haben. Den Beamten fiel zudem auf, dass der Mann unsicher ging. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,4 Promille.
Der Mann, ein 43-Jähriger ohne festen Wohnsitz, wurde vorübergehend zur Polizeiwache Burscheid gebracht. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Nach bisherigen Ermittlungen hatte der 43-Jährige zunächst den in der Tiefgarage abgestellten Pkw durchsucht. Als die Besitzerin zu ihrem Auto zurückkehrte, flüchtete der Mann zu Fuß. Anschließend stieg er in das offene Auto an der Neukirchener Straße ein und fuhr damit weg. Auf seiner Fahrt verursachte er möglicherweise einen Verkehrsunfall, da der vordere rechte Reifen platt war und die Felge frische Schäden aufwies.
Der 43-Jährige muss sich wegen verschiedener Straftaten verantworten. Gegen ihn wird unter anderem wegen Diebstahls von Kraftwagen, versuchten Diebstahls aus Kraftfahrzeugen und Trunkenheit im Verkehr ermittelt. (bw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








