Ein 32-jähriger Dortmunder wurde nach kuriosem Autodiebstahl festgenommen. Der Dieb, ein 28-jähriger Marokkaner ohne gültige Fahrerlaubnis, wurde nach polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Autodiebstahl in Dortmund endet mit Festnahme

Dortmund (ost)
Laufende Nummer: 1046
Am Mittwochmorgen (18.02.) ereignete sich ein ungewöhnlicher Autodiebstahl im Dortmunder Stadtteil Mitte. Dank der Unterstützung eines Abschleppwagenfahrers konnten die Polizeibeamten den Dieb vorläufig festnehmen.
Um 6 Uhr brachte ein 32-jähriger Dortmunder mit seinem Abschleppwagen einen Opel zu einer Werkstatt in der Eberstraße. Vor der Werkstatt stand ein Mann, der den Eindruck erweckte, ein Mitarbeiter zu sein – daher entlud der Dortmunder das Auto.
Plötzlich stieg der Mann in den Opel und fuhr weg. Der 32-Jährige verfolgte ihn mit seinem Abschleppwagen und alarmierte die Polizei. An der Kreuzung Eberstraße / Münsterstraße stellte er seinen Abschleppwagen vor das Auto, das schließlich zwischen einem Fußgängerüberweg und den Stadtbahngleisen stecken blieb. Kurz darauf trafen die Polizeibeamten vor Ort ein und konnten den Mann ohne Widerstand festnehmen.
Es handelt sich um einen 28-jährigen Marokkaner ohne festen Wohnsitz. Eine Überprüfung in den polizeilichen Datenbanken ergab, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Ein freiwilliger Drogentest verlief positiv, daher ordneten die Beamten eine Blutprobe an.
Der Opel wurde an den Eigentümer zurückgegeben und an diesem Tag zum zweiten Mal abgeschleppt. Die Beamten brachten den Mann in das Zentrale Polizeigewahrsam, wo er nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen, einschließlich einer erkennungsdienstlichen Behandlung, freigelassen wurde. Ihn erwarten nun Strafverfahren wegen Autodiebstahls, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 5864 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6674 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1617 im Jahr 2022 auf 1731 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1815 im Jahr 2022 auf 1888 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 1672 Männer und 143 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1743 Männer und 145 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 799 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 die meisten Autodiebstähle in Deutschland registriert, insgesamt 7781 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 5.864 | 6.674 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.617 | 1.731 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.815 | 1.888 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.672 | 1.743 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 143 | 145 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 799 | 826 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








