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Autoeinbrüche in Iserlohn

In Iserlohn gab es mehrere Autoeinbrüche, bei denen Geldbörsen, Sonnenbrillen und Bargeld gestohlen wurden. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise unter Telefon 9199-0.

Foto: Depositphotos

Iserlohn (ost)

In den letzten Tagen gab es in Iserlohn mehrere Einbrüche in geparkte Fahrzeuge. In der Nacht zum Freitag wurden an der Straße Am Zuckerufer zwei Autos durchsucht. Aus einem Daimler Benz ML 55 AMG wurden Sonnenbrillen und Bargeld gestohlen. Ebenso durchsuchte ein Unbekannter alle Fächer oder vermeintlichen “Verstecke” in einem Toyota RAV4. Dort fand er jedoch anscheinend nichts Brauchbares. Der Täter ging auch leer aus, als er zwischen Freitagabend und Samstagmorgen an der Martin-Luther-King-Straße einen Ford Kuga durchsuchte. Fall Nr. 4 ereignete sich am Samstag gegen 19.20 Uhr. Dort fand der Fahrer eines Mercedes Benz C 220 D sein Auto bei der Rückkehr durchsucht vor. Auch dort fehlte anscheinend nichts. Die Polizei warnt: Ein Auto ist kein Safe! Nehmen Sie grundsätzlich alle Wertsachen aus dem Fahrzeug! An der Nußbergstraße wurde in der Nacht zum Samstag oder im Laufe des Samstagvormittags ein 5er BMW zerkratzt. An der Langerfeldstraße beschmierte ein Unbekannter in der Nacht zum Freitag einen Hyundai Tucson mit Hundekot.

Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen in den genannten Fällen unter der Telefonnummer 9199-0.

Nach einer vermeintlich selbstlosen Hilfe vermisst ein älterer Herr seine Geldbörse. Am Samstag gegen 13 Uhr wollte ein Ehepaar in einem Discounter Im Wiesengrund einkaufen. Auf dem Weg über eine Treppe sprang eine unbekannte Frau hilfreich zur Seite, trug den Rollator des Mannes die Treppe hinunter und half ihm beim Gang über die Treppe. Kurz darauf bemerkte der Herr, dass seine Geldbörse nicht mehr in der Gesäßtasche war. Sie war definitiv noch dort, als das Paar das Haus verließ. Das berichteten die Eheleute später der Polizei. Die Helferin steht nun unter Verdacht. Sie wird auf ein Alter zwischen 30 und 40 Jahren geschätzt. Sie hatte ein ordentliches Erscheinungsbild, ist 1,60 bis 1,70 Meter groß, hat schwarze Haare und sprach wenig bis gar kein Deutsch.

Ein 48-jähriger Mann hat am Samstag kurz vor 14 Uhr an der Vinckestraße eine Schaufensterscheibe eingeschlagen. Dabei wurde er von einer Überwachungskamera aufgenommen. Polizeibeamte konnten ihn identifizieren. (cris)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Davon waren 2.344 Verdächtige männlich und 445 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zur Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023, die 27.061 Fälle verzeichnete, liegt Nordrhein-Westfalen damit auf einem ähnlichen Niveau.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Autodiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 5864 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6674 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1617 im Jahr 2022 auf 1731 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1815 im Jahr 2022 auf 1888 im Jahr 2023. Davon waren 1672 Verdächtige männlich und 143 weiblich, wobei 799 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 die meisten Autodiebstähle in Deutschland verzeichnet, insgesamt 7781 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 5.864 6.674
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.617 1.731
Anzahl der Verdächtigen 1.815 1.888
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.672 1.743
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 143 145
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 799 826

Quelle: Bundeskriminalamt

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