Ein 36-Jähriger verlor die Kontrolle über seinen Wagen und prallte gegen sechs geparkte Autos. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Autofahrer beschädigt sechs geparkte Autos in Essen

Essen (ost)
45327 E.-Katernberg: In der Nacht (22. März, gegen 2:30 Uhr) hat ein 36-Jähriger auf der Gelsenkirchener Straße die Kontrolle über sein Auto verloren und ist gegen sechs geparkte Autos geprallt. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Der 36-Jährige war auf der Gelsenkirchener Straße in Richtung Innenstadt unterwegs, als er ungefähr bei der Alten Kirchstraße in einer leichten Linkskurve die Kontrolle über seinen schwarzen Ford Focus verloren hat. Er ist gegen einen geparkten Mitsubishi geprallt, der wiederum in einen Citroen geschoben wurde.
Ein Stück weiter ist er gegen einen Fiat geprallt. Wahrscheinlich hat er durch mehrmaliges Vor- und Zurücksetzen des Ford den Fiat in einen Dacia sowie einen Peugeot und einen Audi geschoben. Danach ist der Fahrer ausgestiegen und verschwunden.
Zeugen, die den Unfall beobachtet hatten, haben den Notruf verständigt. Der Fahrer ist anscheinend zu seinem Auto zurückgekehrt und dann erneut verschwunden. Kurz darauf trafen mehrere Streifenwagen am Unfallort ein. Ein Beamter hat gesehen, wie eine Person in einen nahegelegenen Garten geflüchtet ist. Schließlich konnte der 36-Jährige im Gebüsch liegend gefunden werden. Er roch stark nach Alkohol. Die Beamten haben ihn zur Wache gebracht, um eine Blutprobe zu entnehmen. Der nicht mehr fahrbereite Ford Focus wurde für Beweiszwecke sichergestellt.
Gegen den Fahrer wird wegen Fahrerflucht und Straßenverkehrsgefährdung aufgrund von Alkoholkonsum ermittelt./SyC
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








