Ein Streifenwagen verfolgte einen flüchtenden VW Golf, dessen Fahrer sich einer Kontrolle entzog. Die Polizei ermittelt gegen den unbekannten Fahrer wegen Teilnahme an einem verbotenen Kfz-Rennen.
Autofahrer flieht vor Polizei in Bergisch Gladbach

Bergisch Gladbach (ost)
Am gestrigen Abend (23.03.) hat ein Polizeifahrzeug einen Pkw verfolgt. Die Polizei sucht nach dem Fahrer des Pkw.
Um 20:00 Uhr fuhr ein Streifenwagen die Handstraße in Richtung Alte Wipperfürther Straße entlang. An einer Kreuzung kam den Beamten ein schwarzer VW Golf entgegen. Die Polizisten bemerkten, dass ein Rücklicht des Pkw kaputt war. Deshalb entschieden sie sich, den Pkw zu stoppen und drehten um. Daraufhin beschleunigte der Fahrer des Pkw stark. Das Fahrzeug bog mehrmals ab und erreichte an einigen Stellen Geschwindigkeiten von über 80 km/h in Straßen, wo nur 30 km/h erlaubt sind. Der Streifenwagen blieb am Pkw dran. Der Fahrer des Pkw ignorierte auch das Blaulicht und die Anhaltesignale des Streifenwagens. Der VW Golf endete schließlich in einer Sackgasse in der Nikolaus-Lenau-Straße. Dort stieg der Fahrer aus und flüchtete zu Fuß. Die Verfolgung des Flüchtigen blieb vorerst erfolglos.
Die Polizei konnte den Halter des Pkw ermitteln und in der vergangenen Nacht aufsuchen. Das Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg ermittelt gegen den noch unbekannten Fahrer des Pkw wegen der Teilnahme an einem illegalen Autorennen. (bw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








