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Automatenaufbruch in Dinslaken

Bürgerhinweis vereitelt Zigarettenautomatenaufbruch, Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Dinslaken (ost)

In den frühen Morgenstunden des Freitags wurde um 02:39 Uhr ein Bewohner der Baßfeldshofstraße auf verdächtige Geräusche aufmerksam, die von einer Person verursacht wurden, die sich an einem dort befindlichen Zigarettenautomaten zu schaffen machte.

Kurz bevor eine Streifenwagenbesatzung eintraf, flüchtete die Person zu Fuß vom Zigarettenautomaten über einen kleinen Weg in Richtung Katharinenstraße.

An dem Zigarettenautomaten stellten die Polizeibeamten frische Schäden in Form von Hebelspuren fest.

Der Zeuge beschrieb die Person als männlich, dunkel gekleidet mit einer Lederjacke und einer Kopfbedeckung.

Im Zuge der Fahndung trafen die Beamten in der Nähe einen 56-jährigen Mann aus Dinslaken an, auf den die Beschreibung passte. Er wurde vorübergehend auf eine Polizeiwache gebracht und kurz darauf freigelassen.

Zusätzlich entdeckten die Polizeibeamten ein Elektrokleinfahrzeug, das auf einem Gehweg an der Baßfeldshofstraße abgestellt war. Daran befand sich eine Tasche mit Einbruchswerkzeug. Es stellte sich heraus, dass das Fahrzeug im März als gestohlen gemeldet worden war. Aus diesem Grund wurde das Elektrokleinfahrzeug zur Sicherung des Eigentums beschlagnahmt.

Ob der Mann, der in der Nähe des Tatorts von den Beamten angetroffen wurde, für den versuchten Automatenaufbruch verantwortlich ist, wird derzeit von der Polizei untersucht.

Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise von Zeugen. Insbesondere sind Beobachtungen von Bedeutung, die Hinweise auf die Person geben können, die das Elektrokleinfahrzeug gefahren oder vor Ort abgestellt hat.

Auch werden Hinweise gesucht, die den Einbruch am Zigarettenautomaten oder die Flucht des Täters beobachtet haben.

Hinweise nimmt die Polizeiwache Ost in Dinslaken unter der Telefonnummer 02064-622 0 entgegen.

/cd Ref. 260515-0349, 260331-1825

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt werden konnten. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Mordfällen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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