Drei Personen wurden bei einem Zusammenstoß verletzt, darunter eine 24-jährige Beifahrerin. Der Unfallverursacher stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss.
Autounfall in Wülfrath: zwei Schwerverletzte

Wülfrath (ost)
Am Mittwoch, dem 4. März 2026, wurden bei einem Verkehrsunfall in Wülfrath drei Personen verletzt – davon zwei schwer.
So ist der aktuelle Stand der Dinge:
Um 14:30 Uhr fuhr ein 25-jähriger Velberter mit seinem Renault Master auf der Rützkausener Straße in Richtung Flandersbacher Straße. An der Überführung „Am Sportplatz“ überholte er laut den Ermittlungen bei überhöhter Geschwindigkeit und trotz Überholverbot ein Auto und einen Linienbus an einer unübersichtlichen Stelle. Dabei kollidierte er mit einem entgegenkommenden Mini Cooper einer 63-jährigen Wülfratherin.
Der 25-Jährige erlitt leichte Verletzungen, während die 63-jährige Fahrerin und ihre 24-jährige Beifahrerin schwer verletzt wurden. Die Rettungskräfte brachten die Schwerverletzten zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.
Bei der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der 25-jährige Velberter unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab 0,24 Promille. Der Deutsche gab an, am Vorabend Cannabis konsumiert zu haben. Zur weiteren Beweissicherung wurde eine ärztliche Blutprobe angeordnet und entsprechende Verfahren gegen ihn eingeleitet. Sein Führerschein wurde eingezogen.
Die Feuerwehr beseitigte ausgelaufene Betriebsstoffe und die Fahrzeuge wurden stark beschädigt abgeschleppt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 56367 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch. Trotz des Anstiegs der Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen liegt die Region immer noch unter der Region mit den meisten aufgezeichneten Fällen in Deutschland im Jahr 2023, die 73917 Fälle verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen 556.792 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte auf den Straßen Nordrhein-Westfalens.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








