Ein 24-jähriger Motorradfahrer verlor die Kontrolle und stürzte aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit. Glücklicherweise nur leichte Verletzungen.
Bad Berleburg – Girkhausen: Motorradfahrer stürzt aufgrund zu hoher Geschwindigkeit

Bad Berleburg – Girkhausen (ost)
Am gestrigen Mittwochnachmittag (08. April) ist ein junger Motorradfahrer kurz vor dem Albrechtsplatz ins Schleudern geraten und gestürzt. Dabei hat er sich glücklicherweise nur leicht verletzt.
Der 24-Jährige war gegen 16:05 Uhr zusammen mit einem weiteren Motorradfahrer auf der Bundesstraße B 480 zwischen Bad Berleburg-Girkhausen und dem Albrechtsplatz unterwegs. In einer leichten Linkskurve geriet seine Maschine, eine KTM, außer Kontrolle und der Mann stürzte auf die Fahrbahn. Sein Begleiter gab an, dass man ca. 85 km/h schnell gewesen sei. Dagegen spricht allerdings eine fast 100 Meter lange Blockier- und Kratzspur, die infolge des Unfalles auf der Fahrbahn feststellbar war. Die Polizei geht daher zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass die 24-Jährige zumindest mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs war. Der KTM-Fahrer wurde anschließend mit einem Rettungswagen zur weiteren ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das Verkehrskommissariat hat die weitere Sachbearbeitung übernommen.
Aufgrund des Verkehrsunfalles appelliert die Polizei an die Motorradfahrenden: „Damit eine Ausfahrt mit dem Motorrad in schöner Erinnerung bleibt, bitten wir um eine defensive und vorausschauende Fahrweise. Schnell sind die physikalischen Grenzen erreicht und man hat das Bike nicht mehr unter Kontrolle. Außerdem muss man immer damit rechnen, dass auch andere Verkehrsteilnehmer Fehler machen können und man schnell reagieren muss. In diesem Fall blieb es glücklicherweise bei einer leichten Verletzung des Unfallverursachers. Gerade Motorradfahrende haben ein hohes Verletzungsrisiko, da sie keine Schutzhülle wie bei einem geschlossenen Fahrzeug um sich herumhaben, dafür aber mit ihrem motorisierten Zweirad hohe Geschwindigkeiten erreichen können. Außerdem sind schnell bei entsprechenden Unfällen unbeteiligte Verkehrsteilnehmer in Mitleidenschaft gezogen.“
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen gab es 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








