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Bad Driburg: Verkehrsteilnehmer unter Drogeneinfluss

Mehrere Fahrer unter Drogeneinfluss bei Verkehrskontrollen erwischt, Blutproben angeordnet. Polizei warnt vor Gefahren von Drogen im Straßenverkehr.

Foto: Depositphotos

Kreis Höxter (ost)

Am Montagnachmittag, dem 23. März, entdeckte die Polizei des Kreises Höxter bei mehreren Verkehrskontrollen insgesamt drei Autofahrer, die unter dem Einfluss von Drogen am Straßenverkehr teilnahmen. In allen Fällen bestätigten Drogentests den Verdacht. Die Weiterfahrt wurde untersagt und Blutproben angeordnet.

Um 17:00 Uhr führte eine Streifenwagenbesatzung auf der Bundesstraße 64 zwischen Bad Driburg und Höxter eine Kontrolle an einem 35-jährigen Mann aus Höxter durch, der mit einem Honda unterwegs war. Während der Kontrolle gab es Hinweise auf Drogenkonsum, die durch einen Test bestätigt wurden. Danach wurde eine Blutprobe entnommen.

Nur kurz danach, um 17:15 Uhr, überprüfte eine Zivilstreife auf der Johannistor-Straße in Warburg einen 27-jährigen BMW-Fahrer aus Warburg. Auch bei ihm wurden drogentypische Symptome festgestellt. Nach einem positiven Drogentest wurde eine Blutprobe genommen. Der Mann durfte nicht weiterfahren.

Um 18:15 Uhr bemerkte dieselbe Zivilstreife einen weiteren Fahrer, nachdem dieser auf der Paderborner Tor-Straße in Warburg eine durchgezogene Linie überfahren hatte. Der 50-jährige Fahrer eines VW Golf aus Warburg zeigte ebenfalls deutliche Anzeichen von Drogeneinfluss. Auch hier wurde eine Blutprobe angeordnet und die Weiterfahrt untersagt.

Die Polizei weist darauf hin, dass Drogen im Straßenverkehr keinen Platz haben. Verstöße werden konsequent geahndet. Der Konsum von Drogen gefährdet die Verkehrssicherheit erheblich und stellt eine Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar – besonders für Kinder./rek

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 2023 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Drogenfällen im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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