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Bad Godesberg: Verdächtiges Autorennen in Bonn-Ramersdorf gestoppt

Die Polizei erhielt einen Hinweis auf rücksichtsloses Fahrverhalten, stoppte die Fahrzeuge und stellte sie sowie die Führerscheine der Fahrer sicher.

Foto: unsplash

Bonn (ost)

Um etwa 20:30 Uhr am Sonntagabend (12.07.2026) wurde die Bonner Polizei über zwei Fahrzeuge informiert, die im Bereich der Petra-Kelly-Allee in Bad Godesberg mit hoher Geschwindigkeit unterwegs waren. Ein aufmerksamer Zeuge hatte das riskante Fahrverhalten eines Mercedes und eines Porsche beobachtet und sofort den Notruf gewählt.

Nach ersten Informationen sollen die Fahrer der beiden leistungsstarken Fahrzeuge zuvor auf den Autobahnen 59 und 562 bis ins Bonner Stadtgebiet hinein vermutlich an einem illegalen Autorennen teilgenommen haben. Dabei sollen sie sich gegenseitig und auch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit überholt haben, auch im Bereich einer Autobahnbaustelle. Außerdem sollen die Fahrer mehrmals durchgezogene Linien ignoriert und in der Stadt an einer Ampel mit quietschenden Reifen beschleunigt haben.

Dank genauer Standortangaben des Anrufers konnten Streifenwagen der Wache Bad Godesberg und der City-Wache nur wenige Minuten nach dem ersten Notruf die beiden Fahrzeuge in der Ippendorfer Allee stoppen.

Nach einer Verkehrskontrolle wurden durch die Polizisten vor Ort die beiden Autos sowie die Führerscheine und Mobiltelefone der Fahrer sichergestellt. Sie erwartet nun ein Verfahren unter anderem wegen des Verdachts der Teilnahme an einem illegalen Autorennen.

Das Verkehrskommissariat 4 bittet eventuelle weitere Zeugen, die Informationen zu dem Rennen haben, um Hinweise unter Tel.-Nr. 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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