Ein 24-jähriger Autofahrer verletzt ein Kind auf einem Fahrrad und versucht zu flüchten, nachdem er unter Drogeneinfluss stand.
Bad Godesberg: Verkehrsunfall in Bonn-Pennenfeld

Bonn (ost)
Ein Kind wurde bei einem Verkehrsunfall in Bonn-Pennenfeld am Dienstagnachmittag (09.06.2026) leicht verletzt. Nach aktuellen Erkenntnissen fuhr der 24-jährige Fahrer eines Fords gegen 16:00 Uhr die Koblenzer Straße in Richtung Bad Godesberg. Er konnte nicht rechtzeitig an einer roten Ampel bremsen und kollidierte mit einem 9-jährigen Radfahrer, der daraufhin stürzte. Zeugen zufolge überquerte der Junge die Straße bei Grünlicht auf dem Fußgängerüberweg. Der Radfahrer wurde durch den Aufprall leicht verletzt und musste vor Ort von einem Rettungswagen behandelt werden.
Während der Unfallaufnahme durch Polizeistreifen der Wache Bad Godesberg flüchtete der Unfallverursacher plötzlich in Richtung der Hans-Böckler-Allee. Er überquerte mehrere Fahrspuren, wodurch unbeteiligte Autofahrer nur durch Notbremsungen einen Zusammenstoß verhindern konnten. Auf der Zeppelinstraße gelang es den nachfolgenden Polizisten schließlich, den 24-jährigen Mann in einem Park festzunehmen.
Der Mann zeigte während des gesamten Einsatzes viele körperliche Auffälligkeiten, was den Verdacht aufkommen ließ, dass er unter dem Einfluss von Drogen stehen könnte. Zudem beleidigte er die anwesenden Polizeibeamten. Ein Schnelltest auf Drogen reagierte positiv auf Cannabis. Daraufhin wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.
Der 24-Jährige muss sich nun unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung, Gefährdung des Straßenverkehrs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Ihm wurde vorläufig das Führen von Fahrzeugen mit Fahrerlaubnis untersagt und sein Führerschein eingezogen. Zudem wurde ein Bericht an die Straßenverkehrsbehörde zur Überprüfung der Eignung oder Befähigung zum Führen von Kraftfahrzeugen erstellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532 an. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879 an. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland, mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden (9,92%), 13.559 auf schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,13%) und 3.764 auf Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59%). Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








