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Bad Holzhausen: Raser flüchtet vor Polizeikontrolle

Ein 18-jähriger Autofahrer versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen und gefährdet dabei andere Verkehrsteilnehmer.

Foto: unsplash

Preußisch Oldendorf (ost)

Ein junger Autofahrer im Alter von 18 Jahren versuchte am Mittwoch in Bad Holzhausen, einer Polizeikontrolle zu entkommen und setzte dabei möglicherweise andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr.

Um 17.15 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung auf der Berliner Straße ein BMW mit abgelaufenen Kurzzeitkennzeichen auf, der in Richtung Lübbecke unterwegs war.

Nachdem die Beamten ihren Streifenwagen umkehrten und die Verfolgung aufnahmen, beschleunigte der Fahrer und ignorierte die eingeschalteten optischen und akustischen Anhaltesignale.

Während der Verfolgung erreichte der Streifenwagen zeitweise Geschwindigkeiten von über 100 km/h. Dennoch gelang es den Gesetzeshütern nicht, den BMW einzuholen. Der BMW-Fahrer setzte seine Fahrt mit unangepasster Geschwindigkeit über die Wittekindsstraße bis in die Straße „Kleiner Garten“ fort.

Im Bereich kamen dem Auto mehrere Fahrzeuge entgegen. Ein Autofahrer musste sein Fahrzeug stark abbremsen, um eine Kollision zu verhindern. Zudem befanden sich mehrere Fußgänger in der Nähe, die durch das rücksichtslose Fahrverhalten des jungen Fahrers möglicherweise gefährdet wurden.

Die Verfolgung endete schließlich in der Röthestraße. Dort trafen die Einsatzkräfte sowohl den BMW als auch den mutmaßlichen Fahrer an. Der 18-jährige Preußisch Oldendorfer hatte versucht, sich zwischenzeitlich hinter einem Gartenzaun zu verstecken.

Das beschriebene Fahrverhalten dürfte für den Fahranfänger nun ernste Konsequenzen haben. Die Polizei konfiszierte nicht nur seinen Führerschein, sondern auch den BMW. Zudem wurde eine umfangreiche Strafanzeige erstattet.

Die Ermittler suchen nun nach Zeugen. Personen, die den beschriebenen BMW gesehen haben oder Verkehrsteilnehmer, die durch das Fahrverhalten des Preußisch Oldendorfers gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei den Verkehrsermittlern unter der Telefonnummer (0571) 88660 zu melden. Dies gilt auch für den Autofahrer, der sein Fahrzeug stark abbremsen musste.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% der Gesamtzahl entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen gab es 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11.172 registriert und 68.000 Personen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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