Die Bonner Polizei ermittelt nach einer Bedrohung eines 28-jährigen Mannes. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise zur Aufklärung des Vorfalls.
Bad Honnef: Bedrohung mit Schusswaffe in Königswinter

Bonn (ost)
Die Polizei in Bonn ermittelt nach einer Bedrohung eines 28-jährigen Mannes am frühen Dienstagnachmittag (28.04.2026).
Nach den vorliegenden Informationen wurde der 28-Jährige, der zusammen mit einer 74-jährigen Beifahrerin in seinem Auto unterwegs war, gegen 13:50 Uhr von einem Fahrzeug mit mehreren Insassen in der Cäsariusstraße in Königswinter ausgebremst. Bei einem kurzen Halt der Fahrzeuge soll einer der Insassen eine Waffe gezeigt haben. Danach folgten die Personen dem fliehenden Auto des 28-Jährigen in Richtung Bad Honnef.
Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen der Bonner Polizei wurde am Dienstagabend die Wohnung eines Verdächtigen in Wesseling durchsucht. Die Durchsuchung wurde mit Spezialeinsatzkräften durchgeführt, jedoch wurden keine Beweismittel gefunden. Der Verdächtige war nicht anwesend.
Auch eine 27-jährige, verdächtige Frau, die mutmaßlich im Fahrzeug saß, wurde am Dienstagabend in Wesseling vorläufig festgenommen. Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde sie am Mittwochmorgen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.
Die Ermittlungen zu den Verdächtigen und den genauen Umständen des Vorfalls dauern derzeit noch an. Sie werden vom Kriminalkommissariat 11 der Bonner Polizei geleitet.
Personen, die Beobachtungen zu dem beschriebenen Vorfall in der Cäsariusstraße in Königswinter gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 11 unter der 0228 15-0 oder per E-Mail unter kk11.bonn@polizei.nrw.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 gab es 380 registrierte Fälle, wobei 357 davon gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Nordrhein-Westfalen verzeichnete somit die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








