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Bad Laasphe: Verkehrsunfall mit drei Verletzten und hohem Sachschaden

Am Freitagnachmittag kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße L 718. Ein 74-Jähriger wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Foto: Depositphotos

Bad Laasphe-Herbertshausen (ost)

Am Freitagnachmittag (17. Juli) ereignete sich auf der Landstraße L 718 zwischen Banfe und Bad Laasphe ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 74-jähriger Mann wurde schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

Um 15:45 Uhr fuhr der 74-Jährige in seinem Seat Altea von Banfe in Richtung Bad Laasphe. Nach Herbertshausen geriet er aus unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn, wo ihm eine 33-jährige Skoda Fabia-Fahrerin und dahinter ein 22-jähriger VW Touran-Fahrer entgegenkamen.

Die Skoda-Fahrerin konnte einen Frontalzusammenstoß durch Ausweichen verhindern, aber der Seat prallte dennoch gegen das Heck des Skoda. Dieser geriet ins Schleudern und kam schließlich im Graben neben der Straße zum Stillstand.

Der 22-jährige Fahrer des VW Touran konnte einen Zusammenstoß nicht vermeiden. Der 74-Jährige war nach der Kollision zwischen seinem Seat und dem Touran in seinem Auto eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite ihn aus dem Wrack, bevor er mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Siegen geflogen wurde.

Die anderen beiden Unfallbeteiligten wurden glücklicherweise nur leicht verletzt. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf mindestens 30.000 Euro geschätzt.

Die L 718 musste für die Rettungsmaßnahmen, die Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge in beide Richtungen vollständig gesperrt werden.

Die weitere Untersuchung des Unfalls wurde vom Verkehrskommissariat in Bad Berleburg übernommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Es gab insgesamt 450 Verkehrstote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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