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Bad Lippspringe: Radfahrer lebensgefährlich verletzt

Am Sonntag, 22. März kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Radfahrer in Bad Lippspringe. Der Radler wurde schwer verletzt und kam ins Krankenhaus.

Foto: Depositphotos

Bad Lippspringe (ost)

Am Sonntag, den 22. März, ereignete sich gegen 16.29 Uhr an der Kreuzung Flieder- und Nelkenstraße in Bad Lippspringe ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Radfahrer, bei dem sich der Radfahrer lebensgefährlich verletzte.

Eine 85-jährige Frau fuhr am späten Nachmittag mit ihrem Opel Meriva auf der Mühlenflößstraße in Richtung Detmolder Straße in Bad Lippspringe. An der Einmündung Nelken- und Fliederstraße wollte sie nach links in die Fliederstraße abbiegen.

Zur gleichen Zeit befand sich auf dem kombinierten Geh- und Radweg der Fliederstraße ein 63-jähriger Radfahrer mit seinem Pedelec. Der Radfahrer kam aus der Fliederstraße und es kam zum Zusammenstoß zwischen Auto und Radfahrer. Das Auto erfasste den Mann, der einen Fahrradhelm trug, mit der linken Fahrzeugfront. Er prallte gegen die Windschutzscheibe und stürzte auf die Fahrbahn. Aus bisher ungeklärter Ursache überrollte die Autofahrerin dann den Radfahrer.

Der Mann, der kurzzeitig in Lebensgefahr schwebte, wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Unfallstelle war während der Unfallaufnahme, bei der das Verkehrsunfall-Aufnahmeteam der Polizei Steinfurt half, gesperrt. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Sicherstellung des Autos und des Pedelecs an, die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 4.500 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesfälle, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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