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Bad Lippspringe: Verkehrsunfälle auf der B1, Polizei nimmt Autofahrer fest

Zwei Auffahrunfälle, Flucht von Unfallstelle, Festnahme auf Rastplatz mit Blutproben und Fahrerlaubnis-Entzug.

Foto: Depositphotos

Paderborn (ost)

Ein Fahrer und sein Mitfahrer haben am Dienstagabend, 24. März, auf der B1 zwischen Bad Lippspringe und Paderborn zwei Auffahrunfälle verursacht. Beide Male flüchteten die Männer zunächst vom Unfallort. Die Polizei konnte sie schließlich auf einem Rastplatz der Autobahn 33 vorläufig festnehmen.

Der 50-jährige Fahrer eines VW Passats fuhr gegen 19.00 Uhr von Bad Lippspringe kommend auf der B1 in Richtung Diebesweg. Eine 43-jährige Fahrerin in einem BMW X2 musste vor ihm aufgrund von Verkehr bremsen. Der 50-Jährige fuhr auf den BMW auf. Er und sein 51-jähriger Mitfahrer stiegen zuerst aus und inspizierten den Unfall.

Dabei drängten sie die Frau verbal, die Polizei nicht zu rufen. Als die 43-Jährige darauf bestand, wurden die beiden Männer zunächst verbal aggressiv, stiegen dann wieder in den VW ein und entfernten sich – obwohl Zeugen versuchten, sie am Weiterfahren zu hindern – vom Unfallort. Die 43-Jährige alarmierte die Polizei und berichtete, dass der Fahrer und der Beifahrer des Passats die Plätze getauscht hatten, so dass nun der 51-Jährige am Steuer saß.

Gegen 19.15 Uhr meldete die 26-jährige Fahrerin eines Mazda 6 einen Auffahrunfall im Kreisverkehr der B1 in Richtung Paderborn-Elsen. Der Fahrer des Autos, ein VW Passat, setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Er floh direkt nach dem Zusammenstoß über die Auffahrt zur A33 in Richtung Bielefeld.

Die Polizei fand den Passat und die beiden Männer schließlich auf dem Rastplatz Lippesee. Sie hatten zwei elfjährige Jungen als weitere Mitfahrer dabei. Die 50- und 51-jährigen Männer, beide aus Detmold, wurden vorläufig festgenommen. Aufgrund des Verdachts auf Alkoholkonsum wurden ihnen auf der Polizeiwache Paderborn Blutproben entnommen.

Zusätzlich stellte sich heraus, dass der 50-Jährige, der wahrscheinlich den ersten Unfall im Abfahrtsbereich der B1 verursacht hatte, keine Fahrerlaubnis besaß. Der VW Passat wurde beschlagnahmt. Die Polizei übergab die Kinder an ihre Mutter.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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