Ein handfester Streit in Bad Münstereifel- Arloff endete mit der Sicherstellung von 1680 g Cannabis. Zwei Männer ohne festen Wohnsitz stehen im Verdacht, in den Vorfall verwickelt zu sein.
Bad Münstereifel- Arloff: Drogenfund nach handfestem Streit

Bad Münstereifel- Arloff (ost)
Am Freitagabend (9. Oktober) gab es gegen 18.50 Uhr Auseinandersetzungen in Bad Münstereifel-Arloff, die schließlich zu einer körperlichen Auseinandersetzung und der Sicherstellung einer großen Menge Cannabis führten. Der Grund dafür war, dass ein 29-jähriger Euskirchener die vorherige Nacht in der Wohnung einer 25-jährigen Arlofferin verbracht hatte und zu diesem Zeitpunkt seine persönlichen Gegenstände abholen wollte, die er dort zurückgelassen hatte. Daraus resultierte ein Streit, der schließlich gewaltsam endete und der 29-jährige Mann leicht verletzt wurde.
Da vor Ort nicht eindeutig festgestellt werden konnte, wer Täter und wer Opfer der Gewalt war, wurden gegen beide Beteiligten Anzeigen wegen Körperverletzung erstattet.
Während der Anzeigenaufnahme wies ein unabhängiger Zeuge die Beamten darauf hin, dass eine blaue Sporttasche offensichtlich absichtlich versteckt worden war, bevor die Polizei eintraf. Nachdem die Bewohnerin ihr Einverständnis zur Durchsuchung ihres Gartens gegeben hatte, wurde die Tasche schließlich unter einem Carport gefunden. Ihr Inhalt war ebenfalls strafrechtlich relevant, da es sich um 1680 g frisch geerntete Cannabispflanzen handelte.
Zwei weitere Männer im Alter von 24 und 47 Jahren, die beide keinen festen Wohnsitz hatten, standen laut Zeugenaussagen mit dieser Tasche in Verbindung. Der 47-jährige Verdächtige wurde dabei beobachtet, wie er die Tasche aus dem Dachfenster des Hauses in den Garten warf, woraufhin der 24-jährige Mann sie wahrscheinlich aufnahm und unter dem Carport versteckte. Bei der anschließenden Befragung bestritten beide Männer, etwas mit der Tasche zu tun zu haben. Die Tasche wurde beschlagnahmt und Strafverfahren wegen des Besitzes von mehr als 60 g Cannabis und des Umgangs mit einer nicht geringen Menge des Betäubungsmittels eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei der Kreispolizeibehörde Euskirchen durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und 2023 57.879. Die meisten Verdächtigen waren Männer, wobei 2022 49.610 und 2023 51.099 Männer verdächtigt wurden. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








