Ein 25-jähriger Fahrer verursachte einen Unfall unter Drogeneinfluss, positiver Drogenvortest auf Cannabis.
Bad Münstereifel: Verkehrsunfall in Euskirchen

Euskirchen (ost)
Ein 25-jähriger Autofahrer aus Euskirchen fuhr am Mittwoch, den 19. August, gegen 13.20 Uhr auf der Roitzheimer Straße in Euskirchen in Richtung Landstraße 194. An der Ampelanlage entschied er sich zunächst für den Fahrstreifen für geradeaus. Später wechselte er auf den Fahrstreifen für Rechtsabbieger in Richtung Bad Münstereifel. Dabei kollidierte er mit dem Auto eines 40-jährigen Mannes aus Euskirchen, der bereits auf dem Rechtsabbiegerstreifen war und nach Bad Münstereifel abbiegen wollte. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten beim 25-jährigen Unfallverursacher Anzeichen von möglichem Drogenkonsum. Seine Augen waren rot, und seine Sprache und Koordination schienen verlangsamt. Ein freiwilliger Drogentest war positiv auf Cannabis. Es wurde eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt und das Führen von Fahrzeugen wurden ihm bis zur Nüchternheit untersagt. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 56.367, wobei 49.610 Männer und 6.757 Frauen verdächtigt wurden. Darüber hinaus waren 16.655 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen weiter an, mit insgesamt 73.917 aufgezeichneten Fällen. Davon wurden 65.532 Fälle gelöst und 57.879 Verdächtige identifiziert. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








