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Bad Münstereifel: Zwei Verkehrsunfälle mit niederländischen Kradfahrern

Am Donnerstag kam es auf der Landstraße zu zwei Unfällen mit niederländischen Motorradfahrern. Beide Fahrer wurden schwer verletzt und in Krankenhäuser gebracht.

Foto: unsplash

Blankenheim/ Bad Münstereifel (ost)

Am Donnerstag, dem 14. Mai, ereigneten sich innerhalb weniger Stunden auf der Landstraße 165 im Kreis Euskirchen zwei Verkehrsunfälle mit niederländischen Motorradfahrern, die Teil von Gruppenfahrten waren. Gegen 14.25 Uhr fuhr ein 61-jähriger Motorradfahrer aus den Niederlanden in einer Gruppe von insgesamt zwölf Fahrern auf der Landstraße 165 von Bad Münstereifel-Nöthen in Richtung Bad Münstereifel.

Auf dem Weg geriet der Fahrer aus unbekannten Gründen an einen erhöhten Bordstein auf der rechten Seite. Daraufhin kam er von der Fahrbahn ab, fuhr auf den Grünstreifen und verlor die Kontrolle über sein Motorrad. Das Motorrad überschlug sich mehrmals, der Fahrer stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Es bestand Lebensgefahr, weshalb er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde.

Die Landstraße 165 musste bis etwa 19 Uhr im Bereich der Unfallstelle für die Unfallaufnahme gesperrt werden. Das beteiligte Motorrad wurde sichergestellt.

Um 16.18 Uhr ereignete sich ein weiterer Motorradunfall auf der Landstraße 165 bei Blankenheim. Ein 59-jähriger Motorradfahrer aus den Niederlanden, ebenfalls Teil einer Gruppe, fuhr von Rheinland-Pfalz kommend in Richtung Blankenheim. In einer Kurve verlor er die Kontrolle über sein Motorrad, als er abrupt lenkte. Er kam von der Fahrbahn ab, überfuhr das Ende eines Kanalrohrs und kam schließlich auf einer Wiese zum Stillstand.

Der Fahrer wurde verletzt und nach Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

In beiden Fällen hat das zuständige Verkehrskommissariat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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