Ein 40-jähriger Fahrer kollidierte betrunken mit der Leitschutzplanke auf der A2 und verursachte einen Sachschaden von 5.600 Euro.
Bad Oeynhausen: Autofahrer unter Drogen verursacht Unfall

Bielefeld (ost)
Autobahnpolizisten in Bielefeld auf der A2 bei Porta Westfalica haben am Mittwoch, dem 13.05.2026, den Führerschein eines Fahrers eingezogen, der anscheinend unter Drogeneinfluss einen Unfall verursacht hat.
In der Nähe von Mitternacht bemerkte eine aufmerksame Zeugin einen VW Crafter, der in Schlangenlinien in Richtung Hannover auf der A2 fuhr. Zwischen dem Autobahnkreuz Bad Oeynhausen und Porta Westfalica kollidierte das Fahrzeug mit der linken Seitenschutzplanke und setzte dann seine Fahrt fort.
Die alarmierten Polizisten erkannten den VW und begleiteten ihn zu einem Rastplatz. Dort zeigte der 40-jährige Fahrer aus Leichlingen deutliche Anzeichen von Ausfallerscheinungen.
Ein Drogentest ergab, dass der Fahrer Drogen konsumiert hatte, möglicherweise Kokain.
Das Fahrzeug wies Schäden an der linken Fahrzeugseite auf. Die Beamten schätzten den Sachschaden auf etwa 5.600 Euro.
Sie ordneten eine Blutentnahme an und zogen seinen Führerschein ein. Zudem leiteten sie ein Strafverfahren gegen den 40-Jährigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund von Drogenkonsum ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367, während es 2023 57879 waren. Unter den Verdächtigen waren 2022 49610 Männer und 6757 Frauen, während es 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, also 0,59% aller Unfälle. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








