Eine Spritztour endet in einer folgenreichen Panne auf der A2. Der Fahrer verlor seinen Führerschein erst Stunden zuvor.
Bad Oeynhausen: Autopanne auf der Autobahn
Bielefeld (ost)
Am Dienstagabend, den 29.07.2025, ereignete sich auf der A 2 eine ungewöhnliche Autopanne, bei der ein Lkw mit einem unbeleuchteten Pkw kollidierte. Später stellten Polizisten der Autobahnpolizeiwache Herford fest, dass der Fahrer vor kurzem seinen Führerschein abgeben musste.
Um 22:00 Uhr wurde die Autobahnpolizei über einen liegengebliebenen Opel informiert, der auf dem Seitenstreifen der A 2 in Richtung Hannover zwischen den Anschlussstellen Veltheim und Bad Eilsen stand.
Vor dem Eintreffen der Beamten der Autobahnpolizeiwache Herford fuhr ein unbekannter Lkw den Außenspiegel auf der Fahrerseite des Opel ab, der aufgrund eines Motorschadens angehalten hatte.
Bei einer regulären Kontrolle stellte sich heraus, dass der Opel-Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis mehr besaß. Er musste seinen Führerschein erst am Dienstagnachmittag nach einer Verkehrskontrolle in Bad Oeynhausen abgeben, da er bereits ein Fahrverbot erhalten hatte, für das er seinen Führerschein bisher nicht abgegeben hatte.
Die Erklärung des Fahrers überraschte sogar die erfahrenen Autobahnpolizisten. Obwohl er wusste, dass er nicht mehr fahren durfte, entschied er sich trotzdem für eine abendliche Spritztour aufgrund des schönen Wetters. Die Fahrt endete mit der Einleitung eines Strafverfahrens wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und dem Abschleppen des defekten Pkw.
Der gesuchte Lkw soll ein Solofahrzeug ohne Anhänger sein. Eine genaue Beschreibung liegt der Polizei nicht vor.
Bitte geben Sie Hinweise zu dem Verkehrsunfallflucht an das Polizeipräsidium Bielefeld / Verkehrskommissariat 1 / 0521/545-0.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen gab es 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
Ortslage – innerorts | 55.296 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
Getötete | 450 |
Schwerverletzte | 11.172 |
Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)