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Bad Oeynhausen: Polizei sucht Zeugen nach Fahrmanöver auf Detmolder Straße

Ein Unbekannter überholte am Freitagmorgen gegen 8.20 Uhr trotz unübersichtlicher Verkehrslage, zwei Autofahrer mussten bremsen. Der weiße Pkw könnte ein Alfa Romeo sein, Hinweise unter (0571) 88660.

Foto: unsplash

Bad Oeynhausen (ost)

(SN) Die Polizei fahndet derzeit nach einem bislang nicht identifizierten Autofahrer, der auf der Detmolder Straße durch gefährliches Fahrverhalten aufgefallen ist.

Den bisherigen Erkenntnissen zufolge war der Unbekannte am Freitagmorgen gegen 8.20 Uhr mit einem weißen Pkw auf der Detmolder Straße in Richtung Weserstraße unterwegs. Zwischen der Glatzer- und der Brüderstraße fiel er einem vorausfahrenden Verkehrsteilnehmer zunächst auf, weil er zu dicht auffuhr. Dabei soll der Unbekannte wiederholt die Lichthupe eingesetzt haben.

Später begann der Fahrer des weißen Pkw trotz einer unübersichtlichen Verkehrssituation zu überholen. Um einen drohenden Frontalzusammenstoß abzuwenden, mussten während des Überholmanövers sowohl der Fahrer des überholten Pkw als auch der Fahrer eines entgegenkommenden Autos stark bremsen. Danach fuhr der unbekannte Fahrer weiter. Nach den Ermittlungen könnte es sich bei dem weißen Fahrzeug um einen weißen Alfa Romeo handeln.

Die Ermittler möchten dazu wissen: Wer hat das Geschehen gesehen oder kann weitere Hinweise zu dem weißen Pkw geben? Wer wurde zu diesem Zeitpunkt durch das Fahrzeug ebenfalls genötigt oder gefährdet?

Die Polizei bittet besonders den Fahrer des entgegenkommenden Pkw, der abbremsen musste, sich als wichtiger Zeuge dringend unter der Telefonnummer (0571) 88660 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

In Nordrhein-Westfalen wurden 2023 insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92 %), 13.559 schwerwiegende Unfälle mit ausschließlich Sachschaden (2,13 %), 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59 %) und 556.792 übrige Sachschadensunfälle (87,36 %). Nach der ausgewiesenen Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68 %), 17.437 außerorts ohne Autobahnen (2,74 %) und 6.889 auf Autobahnen (1,08 %). Dabei gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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