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Bad Salzuflen: PKW-Fahrerin überschlägt sich

Eine betrunkene 20-jährige Bielefelderin verursachte einen Auffahrunfall auf der A 2, bei dem ihr Mercedes sich überschlug. Die Beifahrer wurden leicht verletzt, die Fahrstreifen wurden für die Unfallaufnahme gesperrt.

PKW auf dem Dach
Foto: Presseportal.de

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- BAB 2- Herford- Bad Salzuflen- Früh am Sonntagmorgen, dem 12.04.2026, ereignete sich auf der A 2 ein Auffahrunfall, bei dem ein PKW anschließend auf dem Dach landete. Die Fahrerin des Unfalls war betrunken.

Eine 20-jährige Bielefelderin fuhr gegen 05:55 Uhr mit ihrem Mercedes auf dem rechten Fahrstreifen der A 2 in Richtung Hannover. Zwischen den Anschlussstellen Ostwestfalen Lippe und Herford-Bad Salzuflen fuhr sie auf den vor ihr fahrenden Peugeot eines 54-jährigen Mannes aus Hiddenhausen auf. Der Peugeot wurde durch den Aufprall gegen die Mittelschutzplanke geschleudert und kam dort entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand. Der Mercedes überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen.

Die beiden Beifahrer im Mercedes, 18 und 19 Jahre alt, erlitten leichte Verletzungen, während alle anderen Beteiligten unverletzt blieben. Die Polizisten der Autobahnwache bemerkten bei der Unfallaufnahme bei der Bielefelderin eine Alkoholisierung. Der Alkoholvortest der 20-Jährigen bestätigte dies. Ein Arzt entnahm ihr im Krankenhaus eine Blutprobe.

Der Mercedes und der Peugeot waren nicht mehr fahrbereit und wurden von Abschleppunternehmen abtransportiert.

Zwei Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Hannover mussten während der Unfallaufnahme gesperrt werden. Gegen 07:45 Uhr konnten die Fahrspuren wieder freigegeben werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 13559, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3764, also 0.59% aus. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87.36% der Gesamtunfälle entspricht. Innerorts gab es 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11172 und Leichtverletzten 68000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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